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Donald Trump: Panik nach iranischem Mordkomplott - Experte enthüllt Grund für Eskalation

Ein Experte meint zu wissen, warum Donald Trump den Konflikt erneut eskaliert. Bild: picture alliance:dpa:AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Donald Trump in Panik wegen Mord-Komplott laut Peter Neumann
  • Nahost-Experte erklärt, warum der US-Präsident den Iran-Konflikt eskaliert
  • Trump setzt sich nach iranischen Morddrohungen zur Wehr
  • Experte trifft Vorhersage zum Iran-Krieg - Ausweitung der Raketenangriffe möglich

Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran droht erneut zu eskalieren. Auslöser waren iranische Attacken auf Frachtschiffe in der strategisch bedeutsamen Meerenge von Hormus, auf die Washington umgehend mit harten Gegenmaßnahmen reagierte. Zudem setzte Donald Trump die Seeblockade gegen Teheran wieder in Kraft und verstärkte gleichzeitig die Bombardements aus der Luft.

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Donald Trump in Panik wegen Mord-Komplott laut Peter Neumann

Doch für Donald Trump scheint es bei der erneuten Eskalation nicht allein um geopolitische Interessen zu gehen. Der Terrorismusexperte Peter Neumann vom Londoner King's College sieht auch persönliche Motive hinter Trumps Entscheidung zur militärischen Eskalation. Geheimdienstinformationen über ein geplantes Attentat auf den Präsidenten hätten dessen Haltung grundlegend verändert.

Donald Trump setzt sich nach iranischen Morddrohungen zur Wehr

Im Gespräch mit "Bild"-Vize Paul Ronzheimer in dessen gleichnamigem Podcast "Ronzheimer" erläuterte Neumann die Hintergründe: "Ich glaube, dass in den letzten Tagen bei Donald Trump etwas passiert ist: Die Realisierung oder die Erkenntnis, dass der Iran wahrscheinlich versucht, ihn umzubringen. Das ist – ganz krass gesagt – das, was bei ihm angekommen ist." Demnach habe der israelische Geheimdienst Mossad dem US-Präsidenten darüber in Kenntnis gesetzt, dass es konkrete Pläne gab, den US-Präsidenten zu töten.

Iran-Regime kündigte Vergeltung nach Tod von Ali Chamenei an

Ein Vorfall nach dem Ankara-Gipfel verdeutlicht die Brisanz: Donald Trump musste kurzfristig das Flugzeug wechseln, weil die ursprünglich vorgesehene Air Force One nach Einschätzung des Mossad nicht ausreichend gesichert war. Bei den Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer Ali Chamenei hatte das Regime zudem offen Vergeltung angekündigt. Die Botschaft war unmissverständlich: Der Tod des iranischen Staatschefs solle mit dem Mord am amerikanischen Präsidenten beantwortet werden. Laut Neumann habe Trump diese Bedrohung zuvor nur abstrakt wahrgenommen. Inzwischen sei sie für ihn aber greifbar geworden.

Experte trifft Vorhersage zum Iran-Krieg - Ausweitung der Raketenangriffe möglich

Eine amerikanische Bodenoperation zur Einnahme der strategisch wichtigen Öl-Insel Charg hält Neumann dennoch für wenig realistisch. Die notwendigen US-Truppen befänden sich derzeit nicht in der Region, und eine Verlegung würde mindestens ein bis zwei Monate in Anspruch nehmen. Der Nahost-Experte rechnet eher damit, dass sich der Konflikt vorerst auf dem aktuellen Niveau einpendeln könnte. Zeitgleich warnt er aber, dass sich die militärische Auseinandersetzung verschärfen könnte, indem die USA ihre Raketenangriffe auf nicht-militärische Ziele ausweitet. Ölförderanlagen und zivile Infrastruktur im Iran könnten dann ins Visier geraten.

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/news.de/stg

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