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Wladimir Putin: Peinlicher Moment im Kreml – Frage bringt Putin in Bedrängnis

Wladimir Putin will westliche Sanktionen umgehen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Gavriil Grigorov

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  • Wladimir Putin sprach mit Exportchefin Veronika Nikishina über Russlands Exportstrategie trotz Sanktionen.
  • Im Fokus stehen "freundliche Länder" wie China, Belarus und Nordkorea.
  • Eine Nachfrage Putins zum Online-Handel sorgte während des Treffens für einen bemerkenswerten Moment.

Trotz westlicher Sanktionen will Wladimir Putin die Exporte seines Landes weiter ausbauen. Bei einem Treffen mit Veronika Nikishina, der Generaldirektorin des russischen Exportzentrums, ließ er sich erläutern, wie russische Unternehmen neue Käufer im Ausland gewinnen sollen. Dabei erkundigte sich Putin gezielt nach der Entwicklung "stabiler Partnerschaften mit freundlichen Ländern". Gemeint sind Staaten wie China, Belarus oder Nordkorea, die sich den internationalen Sanktionen gegen Russland nicht angeschlossen haben.

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"Made in Russia": Wladimir Putin setzt auf China und neue Exportmärkte

Nikishina stellte dem Kremlchef das Programm "Made in Russia" vor. Ziel ist es, die Nachfrage nach russischen Produkten im Ausland zu steigern und den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern. "Mehr als die Hälfte der Exporteure führen ihren Erfolg im Ausland auf die hohe Nachfrage nach ihren Produkten zurück", erklärte die Exportchefin. Geplant sind unter anderem neue Großhandelskooperationen, Exportverträge mit ausländischen Vertriebspartnern sowie ein Netz von "Made in Russia"-Geschäften, in denen ausschließlich russische Waren verkauft werden. Besonders weit fortgeschritten ist dieses Konzept nach ihren Angaben in China, dem wichtigsten Handelspartner Russlands unter den sogenannten "freundlichen Ländern".

Putin hakt beim Online-Handel nach – Antwort fällt eindeutig aus

Neben dem stationären Handel soll auch der Online-Verkauf eine größere Rolle spielen. Nach Angaben des russischen Exportzentrums wurden bereits 50 Online-Shops auf 21 E-Commerce-Plattformen eingerichtet. Zusätzlich sollen Influencer und Blogger für russische Produkte werben. Während des Treffens fragte Putin nach, ob der Verkauf "hauptsächlich" über russische Online-Plattformen laufe. Die Antwort der Beamtin dürfte ihm jedoch nicht gefallen haben: Nikishina verneinte dies, denn auf diesen Plattformen kaufe schlicht niemand ein. Stattdessen verwies sie darauf, dass die Produkte über internationale E-Commerce-Plattformen angeboten werden.

Russland setzt auf Festivals als Werbekampagne im Ausland

Um das Interesse an russischen Waren zusätzlich zu steigern, setzt Moskau auf sogenannte "Made in Russia"-Festivals und Messen in ausländischen Märkten. "Diese Events helfen, eine positive Wahrnehmung russischer Produkte bei internationalen Verbrauchern zu fördern und gleichzeitig ein vorteilhaftes Bild von Russland durch seine Kultur, seinen Sport und seinen Tourismus zu vermitteln", erklärte Nikishina. Angesichts der anhaltenden Sanktionen dürfte sich diese Werbestrategie vor allem auf die Länder konzentrieren, die ihre Wirtschaftsbeziehungen zu Russland weiterhin aufrechterhalten.

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/sfx/news.de/stg

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