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Donald Trump und Xi Jinping: "The Don" unter Druck - jetzt muss er den Turbo zünden

Der bevorstehende Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping in Washington setzt Donald Trump aus einem bestimmten Grund unter Druck. Bild: picture alliance/dpa/AP | Susan Walsh

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  • Donald Trump unter Druck: Jetzt muss alles ganz schnell gehen
  • China-Präsident Xi Jinping besucht Washington im September
  • Donald Trump will Bauarbeiten am Weißen haus pünktlich abschließen

Donald Trump hat es sich bekanntlich in den Kopf gesetzt, seine Spuren in der US-amerikanischen Geschichte zu hinterlassen und als Präsident auch altehrwürdigen Wahrzeichen in den Vereinigten Staaten seinen Stempel aufzudrücken. Donald Trump tobte sich bekanntlich nicht nur am "Lincoln Memorial Reflecting Pool" in Washington aus, sondern auch am Weißen Haus, wo im Oktober 2025 umfangreiche Abrissarbeiten begannen, um Donald Trumps architektonischem Fiebertraum den Weg zu ebnen.

Donald Trump unter Druck: Besuch von Xi Jinping bringt US-Präsident in Bedrängnis

Der historische Ostflügel des Weißen Hauses wurde kurzerhand abgerissen, um Platz zu schaffen für einen opulenten Ballsaal, den Donald Trump als sein Vermächtnis betrachtet. Allerdings kriegt Donald Trump den Hals nicht voll: Auch ein neuer Hubschrauberlandeplatz soll errichtet werden, um vornehmlich ausländische Gäste zu beeindrucken. Jetzt muss der US-Präsident erneut aufs Gaspedal drücken und tiefer in die Tasche greifen, denn in wenigen Wochen wird ein wichtiger Gast in Washington erwartet, dem Donald Trump keinesfalls mit einem halbfertigen Helipad unter die Augen treten will, wie die "Washington Post" und "The Daily Beast" berichten.

Donald Trump muss tief in die Tasche greifen: Jetzt muss alles ganz schnell gehen

Am 24. September erwartet Donald Trump den chinesischen Staatschef Xi Jinping in Washington und will bis dahin seinen neuen Hubschrauberlandeplatz fertiggestellt haben. Den Berichten zufolge erhielt der Baukonzern Clark Construction kurzfristig die Anweisung, die Arbeiten bis spätestens 17. September abzuschließen. Diese Frist verkürzt den ursprünglichen Zeitplan um mehr als einen Monat. Die Beschleunigung hat ihren Preis: 875.000 Dollar zusätzlich werden für das ohnehin 13 Millionen Dollar teure Projekt fällig. Der Südrasen des Weißen Hauses dient traditionell als Empfangsort für die wichtigsten ausländischen Staatsgäste. Dort klafft derzeit eine große graue Fläche, wo einst grüner Rasen wuchs.

Bauarbeiten am Weißen Haus laufen auf Hochtouren

Die Bauarbeiten auf dem berühmten Südrasen des Weißen Hauses begannen Anfang Juli. Laut Dokumenten, die der "Washington Post" vorliegen, sieht der aktualisierte Projektplan einen Betrieb rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche vor. Donald Trump nimmt bei dem Prestigeprojekt persönlich Einfluss auf zahlreiche Details.

E-Mails zwischen dem Bauunternehmen und dem Weißen Haus zeigen, dass sich der 80-jährige Präsident sowohl in Preisverhandlungen als auch in Gestaltungsfragen einmischt. "POTUS möchte sich die Option einer geschwungenen Bordsteinkante für die Auffahrt ansehen", heißt es in einer der Nachrichten. Der Landeplatz soll das Siegel des Weißen Hauses in geschnitztem Granit tragen. "Es ist wirklich eine wunderschöne Sache", schwärmte Trump am Montag im Oval Office.

Donald Trump muss abliefern: Tausende sollen Xi Jinping bestaunen

Der neue Hubschrauberlandeplatz ist nicht das einzige Bauprojekt, das Trump vor dem Besuch des chinesischen Staatschefs vorantreiben lässt. Bei einer Veranstaltung nannte der Präsident jüngst Xis Ankunft als Begründung für den geplanten Ballsaal im Weißen Haus. "Was wir brauchen, ist ein großer Ballsaal, in dem tausende Menschen Platz finden, um ihn zu sehen. Jeder will ihn sehen", erklärte Trump. Der Baukonzern Clark Construction wurde auch mit diesem Projekt beauftragt.

Darüber hinaus stehen weitere umfangreiche Umgestaltungen auf dem Programm: Der Lafayette Square soll komplett überarbeitet werden, und ein neuer East Wing ist ebenfalls in Planung. Teile der Auffahrt werden mit weißem Stein neu gepflastert.

Seltener Besuch für Donald Trump in wichtiger UN-Woche

Der geplante Besuch Xi Jinpings fällt zeitlich mit der UN-Generalversammlung in New York zusammen. Trump selbst wird dort am 22. September seine Rede halten und verbringt üblicherweise mehrere Tage in der Stadt für Treffen mit anderen Staatsoberhäuptern. Xi hat die Veranstaltung seit seinem Amtsantritt 2012 nur ein einziges Mal besucht.

Zuletzt trafen sich die beiden Präsidenten im Mai 2026 bei einem dreitägigen Gipfel in Peking. Dort hatte Trump die Einladung nach Washington ausgesprochen und Xi seinen "Respekt" bekundet. "Sie sind ein großartiger Anführer", sagte er dem chinesischen Staatschef. Es ist nicht das erste Mal, dass Trump Bauarbeiten für hochrangige Gäste beschleunigt. Bereits vor dem Besuch von König Charles III. im April ließ er einen neuen Weg zum Oval Office fertigstellen.

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/news.de/stg

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