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Ukraine-Krieg aktuell: Wladimir Putin blamiert - Kreml-Truppen verweigern Verlegung

Wladimir Putins Truppen sollen sich einer Verlegung verweigern. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Gavriil Grigorov

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  • Wladimir Putin blamiert: Kreml-Soldaten verweigern Stationierung
  • Putin-Dilemma am Dnipro - Truppen abgeschnitten in exponierten Positionen
  • Ukraine-Krieg aktuell: Massenflucht aus Putins Armee

Wie fest stehen die Kreml-Truppen noch hinter Wladimir Putin? Russische Soldaten widersetzen sich zunehmend Befehlen, während die Desertationszahlen in Putins Armee einem Bericht zufolge explodieren. Es sind nicht die einzigen Rückschläge, über die mit Blick auf Wladimir Putin aktuell berichtet wird.

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Wladimir Putin blamiert: Kreml-Soldaten verweigern Stationierung

Kritiker von Wladimir Putin sehen darin eine Blamage für den Kremlchef: Angehörige der russischen Streitkräfte wehren sich gegen ihre Versetzung auf mehrere kleine Eilande im Delta des Dnipro-Flusses. Wie die Exilplattform "Meduza" unter Berufung auf einen ukrainischen Militärsprecher berichtet, wollen die Soldaten die dortigen Beobachtungsposten nicht beziehen.

  • "Russische Armeeangehörige wollen nicht zu diesen Beobachtungsposten. Vor allem deshalb, weil es dort enorme logistische Probleme gibt", zitierte das Portal den Sprecher.

Soldaten, die sich der Verlegung widersetzen, wird dem Bericht zufolge mit einem Einsatz in der umkämpften Region um Saporischschja gedroht.

Putin-Dilemma am Dnipro: Kreml-Soldaten abgeschnitten in exponierten Positionen

Der Dnipro zählt zu den drei längsten Flüssen Europas und bildet seit dem Beginn der russischen Ukraine-Invasion 2022 eine zentral umkämpfte Linie. Die Positionen auf den kleinen Inseln im Delta haben eine klare militärische Funktion: Sie sollen verhindern, dass ukrainische Einheiten den Fluss überqueren können. Dennoch entwickeln sich genau diese Stützpunkte zu einem Problem für die russische Armeeführung.

Nach Aussagen ukrainischer Militärvertreter herrschen auf den Eilanden unhaltbare Zustände.

  • Die isolierten Stellungen können kaum mit lebensnotwendigen Gütern versorgt werden.
  • Das Fehlen von sauberem Wasser zum Trinken und jeglicher ärztlicher Betreuung macht die Lage für die Soldaten unerträglich.
  • Zudem gebe es keine geregelten Möglichkeiten zum Rückzug von den exponierten Positionen im Flussdelta.

Ukraine-Krieg aktuell: Massenflucht aus Putins Armee

Die Zahl der Fahnenflüchtigen in den russischen Streitkräften hat sich im vergangenen Jahr dramatisch erhöht. Dem Bericht zufolge verließen 2025 etwa 70.000 Soldaten eigenmächtig ihre Einheiten - eine Verdopplung im Vergleich zum Jahr zuvor. Diese Entwicklung deutet auf eine zunehmende Kriegsmüdigkeit und sinkende Kampfmoral innerhalb der Putin-Truppe hin.

Angeblich hat sich dabei ein bemerkenswerter Trend herausgebildet. Immer mehr Armeeangehörige melden sich eigenständig bei Militärstaatsanwaltschaften, um sich wegen Desertion anzeigen zu lassen. Das Kalkül hinter diesem Vorgehen: Die Soldaten ziehen eine Haftstrafe hinter Gittern dem gefährlichen Dienst an der Front vor. Diese Strategie zeigt, wie verzweifelt die Lage vieler russischer Soldaten sein muss.

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