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Wladimir Putin: Satellitenbilder zeigen - Putins Atom-Riese ist zurück an der Nato-Grenze

Wladimir Putin hat den Atomkreuzer Admiral Nachimow nach 29 Jahren reaktiviert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Dmitri Lovetsky

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  • Putins modernisierter Atomkreuzer Admiral Nachimow ist nach 29 Jahren wieder einsatzbereit
  • Das Kriegsschiff wurde in den StützpunktSeweromorsk nahe der finnischen Nato-Grenze verlegt
  • Die Stationierung stärkt Russlands Nordflotte und dürfte von der Nato genau beobachtet werden

Fast 30 Jahre verschwand Russlands mächtigster Atomkreuzer praktisch von der Bildfläche – jetzt meldet ihn Wladimir Putin, der an der Ukraine-Front derzeit mit massiven Verlusten zu kämpfen hat, eindrucksvoll zurück. Die Admiral Nachimow ist nach einer jahrzehntelangen Modernisierung wieder einsatzbereit und liegt inzwischen in ihrem Heimathafen Seweromorsk. Der Standort befindet sich nur wenige Hundert Kilometer von Finnland entfernt und damit unmittelbar an der Nato-Nordflanke. Die Botschaft dürfte weit über den Polarkreis hinaus verstanden werden.

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Neue Satellitenbilder zeigen: Putins mächtigster Atomkreuzer nach 29 Jahren zurück

Wie "The Barents Observer" berichtet, belegen Satellitenaufnahmen, dass das Kriegsschiff in den vergangenen Wochen im Hafengebiet erprobt wurde. Norwegische Fachleute konnten den Kreuzer eindeutig identifizieren. Nach einer jahrelangen Modernisierung erreichte das Schiff nun seinen Heimathafen an der Barentssee.

Putins Kriegsschiff liegt nahe der finnischen Nato-Grenze

Seweromorsk ist das Hauptquartier der russischen Nordflotte und zählt zu den wichtigsten Marinestützpunkten des Landes. Von hier aus kontrolliert Russland große Teile seiner militärischen Aktivitäten im hohen Norden.

Obwohl die Hafenstadt nördlich des Polarkreises liegt, bleibt das Gewässer ganzjährig eisfrei. Verantwortlich dafür ist die Warmwasserströmung des Nordatlantiks, wie "Military Watch Magazine" erläutert. Dadurch können Kriegsschiffe jederzeit in die Barentssee und weiter in den Atlantik auslaufen – ein bedeutender strategischer Vorteil für Moskaus Marine.

Modernisierung nach 29 Jahren: Das kann Putins Flaggschiff

Die Admiral Nachimow zählt zu den schlagkräftigsten Überwasserkampfschiffen der russischen Marine. Der atomgetriebene Kreuzer verfügt über umfangreiche Systeme zur Luftverteidigung sowie zur Bekämpfung von U-Booten und gegnerischen Überwasserschiffen. Damit eignet sich das Schiff insbesondere zum Schutz größerer Flottenverbände.

Die Modernisierung zog sich über viele Jahre hin. Insgesamt war der Kreuzer 29 Jahre außer Dienst und musste umfassend überholt werden, bevor er wieder in die Nordflotte eingegliedert werden konnte.

Stationierung nahe Finnland: Putin sendet deutliches Signal an die Nato

Die Rückkehr des Kriegsschiffs nach Seweromorsk dürfte im Nato-Bündnis aufmerksam verfolgt werden. In unmittelbarer Nähe befinden sich wichtige russische Stützpunkte für U-Boote mit ballistischen Raketen – ein zentraler Bestandteil der nuklearen Abschreckung Moskaus.

Bereits während des Kalten Krieges spielte die Nordflotte eine Schlüsselrolle bei der Sicherung sowjetischer U-Boot-Stützpunkte und der Bekämpfung westlicher Marineverbände. Mit der Reaktivierung der Admiral Nachimow knüpft Russland an diese militärische Tradition an. Der modernisierte Atomkreuzer kann künftig dazu beitragen, die strategisch wichtige Barentssee zu sichern – direkt vor der Haustür des Nato-Mitglieds Finnland.

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