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Donald Trump und J.D. Vance: Wirbel um Spendenaufruf - US-Journalist deckt Verzweiflung im Trump-Lager auf

Trump und Vance haben sich mit einem Spendenaufruf blamiert. Bild: dpa (links: AP | Alex Brandon / rechts: dpa | Sven Hoppe)

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  • Donald Trump und J.D. Vance blamieren sich mit Spendenaufruf
  • US-Journalist übergießt US-Präsident und Vize mit beißendem Spott
  • Verzweiflung im republikanischen Lager durch Spendenaufruf offensichtlich

Der US-Journalist Ray Richmond hat Post bekommen – und zwar von ganz oben. Vizepräsident JD Vance und Präsident Donald Trump persönlich haben ihn um finanzielle Unterstützung für die anstehenden Midterm-Wahlen gebeten. Das Problem: Die E-Mails sind an einen gewissen "Ray Liberalitus" adressiert.

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Donald Trump und J.D. Vance blamieren sich mit Spendenaufruf

Richmond, der für das US-Portal "Raw Story" schreibt und sich selbst als überzeugten Liberalen bezeichnet, findet die Situation höchst unterhaltsam. Er ist sicher, dass der offensichtlich erfundene Name eine Anspielung auf seine politische Gesinnung ist. Ob jedoch als Beleidigung gedacht oder nicht, bleibt unklar. Für den Kolumnisten wirft die kuriose Korrespondenz jedenfalls Fragen über den Zustand der republikanischen Spendensammlung auf.

US-Journalist übergießt US-Präsident und Vize mit beißendem Spott

Richmond berichtet, dass er die erste Nachricht vor etwa einer Woche erhalten hat. J.D. Vance lud seinen vermeintlichen Unterstützer zu einer "Vizepräsidenten-Umfrage" ein und überschüttete ihn mit Lob: "Von Tag eins meiner Karriere an war es mir eine Ehre, dich in meinem Team zu haben. Du stehst mir seit Tag eins zur Seite – wenn ich meine Segnungen zähle, stehst du ganz oben auf meiner Liste." Richmond zeigt sich wenig beeindruckt. Wenn er das Beste sei, was Vance an "Segnungen" aufbieten könne, habe dieser wohl nicht viele davon.

US-Journalist deckt Verzweiflung der Republikaner vor Zwischenwahlen auf

Am Freitagmorgen folgte dann die nächste Nachricht. Eine E-Mail, angeblich von Donald J. Trump persönlich, mit der Betreffzeile: "Ich will dich in meinem Team!" Der Inhalt in Großbuchstaben: "PRÄSIDENT TRUMP: ICH BRAUCHE DICH!" In der Nachricht wurde Richmond beziehungsweise "Ray Liberalitus" als "wahrer Maga-Krieger" bezeichnet und man forderte ihn auf, der "MAGA-Mehrheitstruppe" beizutreten. Die Nachricht warnte vor "radikalen Linken", die im November nicht gewinnen könnten, wenn "Ray Liberalitus" auf Trumps Seite stehe. Ein Link führte schließlich zu Spenden- und Freiwilligenseiten.

Richmond kommentiert die Geschehnisse trocken: Er sei selbst einer jener "radikalen Linken" und werde dem Team nicht beitreten. Wie er auf diese Spenderliste geraten ist, bleibt ihm ein Rätsel. Er habe nach eigenem Bekunden nie einen Cent an die Republikaner gespendet oder sich für irgendetwas bei ihnen registriert. Möglicherweise werde er gezielt getrollt.

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/bua/news.de/stg

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