Tino Chrupalla: AfD-Chef legt unerwartete Kiffer-Beichte ab
Tino Chrupalla berichtet von seinem Cannabis-Konsum. Bild: picture alliance/dpa | Elisa Schu
Erstellt von Franziska Kais
01.07.2026 12.16
- Tino Chrupalla legt unerwartete Kiffer-Beichte ab
- AfD-Chef berichtet in neuem Buch von Cannabis-Konsum
- Chrupalla beschreibt sein Haschisch-Erlebnis als unspektakulär
Diese Beichte kommt absolut unerwartet. AfD-Chef Tino Chrupalla berichtet in seinem neuen Buch "Handwerk - Meister - Politik", dass er nach der Wende Haschisch ausprobiert hat - und das ausgerechnet von ihm, dessen Partei beim Thema Cannabis sonst gerne den Zeigefinger hebt.
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Tino Chrupalla legt unerwartete Kiffer-Beichte ab
Die unerwartete Drogen-Beichte des AfD-Chefs liest sich laut "Bild" denkbar nüchtern. Ein Kollege aus seiner Zivildienstzeit habe ihm das Cannabis besorgt, laut Chrupalla "ein feiner Kerl". Das gepresste Haschisch wurde schließlich gemeinsam mit Tabak geraucht.
Chrupalla beschreibt sein Haschisch-Erlebnis als unspektakulär
Chrupallas Fazit zu seinem Drogen-Erlebnis fällt ernüchternd aus. "Es hat mir nichts gegeben, weder im Positiven als Rausch noch im Negativen, sodass tags darauf meine Pässe nicht mehr angekommen wären", bilanziert der AfD-Chef in seinem Buch. Seither habe ihn Cannabis nicht mehr gereizt. Statt zum Joint greift der Politiker heute lieber zu edlem Whisky – zwölfjährigem Macallan oder sechzehnjährigem Lagavulin.
Chrupalla rechnet in Autobiografie mit "dem Establishment" ab
Alles in allem zeichnet Tino Chrupalla auf den 248 Seiten seiner Autobiografie grob seinen Lebensweg nach: von Kohlebergen vor dem Elternhaus über DDR-Plumpsklos und eine erschlagene Ratte bis hin zum Malermeister und schließlich an die Parteispitze. Dazwischen finden sich zahlreiche Abrechnungen mit "dem Establishment", das den AfD-Chef laut eigener Aussage bis heute nicht verstehe.
Keine weiteren Enthüllungen in Tino Chrupallas Autobiografie
Von einem schonungslosen Enthüllungsbuch kann bei Chrupallas Werk jedoch keine Rede sein. Das Fazit der "Bild": Der AfD-Chef arbeitet sich durch sein Leben "wie über eine frisch gestrichene Wand: sorgfältig, sauber, ohne allzu viele Farbspritzer". Fast jede Kindheitserinnerung mündet letztlich bei Angela Merkel, der Energiewende oder der Brandmauer, so das Boulevardblatt
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