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Wladimir Putin: Besorgniserregende Aufnahmen - Russen bewaffnen zivilen Gas-Tanker

Auf einem zivilen russischen Gas-Tanker wurde erstmals schwere Bewaffnung entdeckt. Bild: picture alliance/dpa/AFP | Fred Tanneau (Symbolbild)

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  • Wladimir Putin bewaffnet zivilen Gas-Tanker
  • Besorgniserregende Aufnahmen vom Estland-Grenzschutz
  • Russen-Tanker "Marshal Vasilevskiy" mit zwei schweren Maschinengewehren bewaffnet

Bei einem Überwachungsflug über der Ostsee hat der estnische Grenzschutz Anfang Mai 2026 eine besorgniserregende Entdeckung gemacht. Wie die "Bild" berichtet, befinden sich auf dem zivilen russischen Flüssiggastanker "Marshal Vasilevskiy" zwei schwere Maschinengewehre. Es ist das erste Mal, dass auf einem russischen Handelsschiff eine derartige Bewaffnung dokumentiert wurde.

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Besorgniserregende Aufnahmen - Wladimir Putin bewaffnet zivilen Gas-Tanker

Das Schiff gehört dem russischen Energieriesen Gazprom und fährt unter russischer Flagge. Die Aufnahmen entstanden während einer routinemäßigen Patrouille der estnischen Behörden. Hintergrund der Entdeckung sind verstärkte Kontrollen von Nato-Staaten wie Frankreich und Schweden, die in den vergangenen Monaten wiederholt russische Tanker inspiziert haben.

Wie bei Putins Schattenflotte: Gas-Tanker "Marshal Vasilevskiy" schaltete Positionssender ab

Die "Marshal Vasilevskiy" wurde 2018 gebaut und ist kein gewöhnlicher Tanker. Das Spezialschiff transportiert nicht nur Flüssigerdgas, sondern kann das tiefgekühlte LNG auch direkt an Bord wieder in Erdgas umwandeln. Damit fungiert es bei Bedarf als schwimmendes Gasterminal. Laut Schiffspositionsdaten, die "Bild" vorliegen, pendelte der Tanker im vergangenen Jahr ausschließlich zwischen Kaliningrad und dem russischen Festland. Auffällig dabei: Das Schiff schaltete wiederholt seine Positionssender ab. Diese Praxis ist charakteristisch für Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte, die internationale Sanktionen umgehen.

Russen bewaffnen zivilen Gas-Tanker - Bewaffnung könnte als Abschreckung dienen

Sicherheitsexperten vermuten laut "The Times" mehrere Motive hinter der Bewaffnung. Die Maschinengewehre sollen demnach vor allem Drohnenangriffe und Attacken kleiner Boote abwehren. Erst Anfang März wurde der russische LNG-Tanker "Arctic Metagaz" im Mittelmeer schwer beschädigt - mutmaßlich durch ukrainische Seedrohnen. Zudem könnte die Bewaffnung westliche Staaten von Kontrollen oder Enteraktionen abschrecken, berichtet "The Times" unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Rechtlich bewegt sich Russland damit in einer Grauzone: Nach Einschätzung von Seerechtsexperten macht die bloße Präsenz von Waffen an Bord eines Handelsschiffs dessen Fahrt nicht automatisch illegal.

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/ife/news.de/stg

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