Hamburg: Steinmeier eröffnet internationale Nachhaltigkeitskonferenz
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Erstellt von Sarah Knauth
28.06.2026 05.17
Unter dem Motto "Die Kraft der Zusammenarbeit: Gemeinsam Fortschritt vorantreiben" treffen sich am Montag und Dienstag in Hamburg Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur dritten Hamburg Sustainability Conference (HSC). Im Zentrum des internationalen Nachhaltigkeitstreffens stehen die Themen widerstandsfähige Volkswirtschaften, Technologie und die Zukunft des Planeten, wie die Veranstalter mitteilten. Es gehe aber auch um Risiken und Konflikte sowie um die Zukunft menschlicher Zusammenarbeit. Eröffnet werde die Konferenz im Rathaus von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Synergien schaffen und frische Impulse setzen
Angesichts des nachlassenden globalen Engagements für die Ziele für nachhaltige Entwicklung versammelt die Konferenz nach Angaben der Veranstalter Akteure aus allen relevanten Sektoren, um neue Synergien zu schaffen und frische Impulse zu setzen. Ein zentraler Schwerpunkt liege auf der wirksamen Einbindung der Privatwirtschaft. Die Konferenz wird vom Bundesentwicklungsministerium, Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), von der Stadt Hamburg sowie der Michael Otto Stiftung veranstaltet.
Bei den beiden vorangegangenen Konferenzen 2024 und 2025 in Hamburg hatten nach Angaben der Veranstalter rund 3.200 Gäste aus mehr als 120 Ländern teilgenommen – darunter mehr als zehn Staats- und Regierungschefinnen und -chefs und über 20 Leiterinnen und Leiter internationaler Organisationen sowie zahlreiche Wirtschaftsvertreter. Insgesamt seien rund 25 Initiativen und Allianzen gestartet worden.
Nachhaltigkeitswoche mit mehr als 200 Veranstaltungen
Parallel zur Konferenz läuft bereits seit Freitag unter dem Motto "Wir machen Zukunft. Und zwar gemeinsam" wieder eine Hamburg Sustainability Week. Bei mehr als 200 Veranstaltungen geht es nach Angaben der Veranstalter noch bis zum 3. Juli darum, die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele lokal mit Leben zu füllen.
Die Vereinten Nationen haben sich vor elf Jahren in der Agenda 2030 insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene gegeben. Sie gelten weltweit - zu den Zielen gehören ein Ende der Armut und des Hungers, sauberes Wasser und saubere Energie, aber auch menschenwürdige Arbeit, hochwertige Bildung, Klimaschutz und Frieden. Das Problem: Nach wie vor hapert es an der Umsetzung - ein Umstand, den die Nachhaltigkeitskonferenz in Hamburg konkret angehen will.
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