Politik

Magdeburg: Innenministerin kündigt Früherkennung gegen Risiko-Täter an

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / studio v-zwoelf

  • Artikel teilen:

Nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) Konsequenzen angekündigt. Im Juli werde landesweit ein Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement eingeführt, gab Zieschang im Parlament in Magdeburg bekannt. Dabei gehe es um den Umgang mit Menschen mit Risikopotenzial, so Zieschang.

Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss hat bei der Aufarbeitung festgestellt, dass Schwächen und Fehler im Handeln von Behörden es dem Täter leicht machten, den Anschlag zu begehen. Bei der Todesfahrt waren im Dezember 2024 sechs Menschen gestorben und mehr als 300 Personen teils schwerst verletzt worden.

Im Abschlussbericht wird die Einführung eines Bedrohungsmanagements empfohlen. Dieses soll unterhalb der Schwelle klassischer "Gefährder" ansetzen. In eine solche Kategorie wurde der Magdeburger Todesfahrer vor dem Anschlag nicht eingeordnet. Den Behörden lagen vor dem Anschlag aber immer wieder Informationen zum späteren Täter vor.

Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Politik":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.