Berlin/Neubrandenburg: Insa-Wahlumfrage für Nordosten: AfD legt zu, SPD auch
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Erstellt von Sarah Knauth
23.06.2026 00.12
Ein Vierteljahr vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD einer Insa-Umfrage zufolge weiterhin klar in Führung. Die Rechtsaußenpartei legte gegenüber der letzten Befragung des Instituts von vor drei Monaten um einen Punkt auf 35 Prozent zu, die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig um zwei Punkte auf 28 Prozent, wie der Neubrandenburger "Nordkurier" als Auftraggeber der Umfrage mitteilte.
Die CDU büßte demnach an Rückhalt ein und rutschte auf 10 Prozent (minus zwei). Die Linke verbesserte sich auf 11 Prozent (plus eins). Das BSW könnte mit 6 Prozent (plus eins) auf einen Einzug in den Landtag hoffen. Grüne (4) und FDP (3) wären nach dieser Umfrage derzeit nicht mehr im Parlament vertreten.
Die bisherige rot-rote Regierung hätte damit keine Mehrheit mehr, ein rot-schwarzes Bündnis erst recht nicht. Die AfD wäre ihrerseits von der erhofften Alleinregierung weit entfernt. Die Koalitionsbildung dürfte bei einem solchen Ergebnis schwierig werden.
Insa gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an. Die Daten beruhen auf einer Onlinebefragung von 1.000 Menschen vom 11. bis 18. Juni.
Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungen die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.
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kns/roj/news.de