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Donald Trump: Trump vor Mega-Party blamiert - Stars fliehen vor "The Don"

Künstler ziehen sich zurück: Donald Trumps "Great American State Fair" kämpft nach Absagen mit Gegenwind. Bild: picture alliance/dpa | Ansgar Haase

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  • Donald Trump bloßgestellt von Promi-Absagen vor Mega-Party zum Unabhängigkeitstag
  • Künstler wollen nicht mit Trump in Verbindung gebracht werden
  • Nur noch zwei Künstler stehen Trump zur Verfügung
  • Trump setzt nun auf Riesenrad, Pavillons und patriotische Inszenierung
  • Trumps Millionen-Jahrmarkt sorgt wegen möglicher Steuergelder für Kritik

Es sollte Donald Trumps große Bühne zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten werden. Doch noch bevor die ersten Besucher über die National Mall in Washington schlendern, bekommt das Prestige-Projekt einen gewaltigen Dämpfer: Laut einem Bericht des "Daily Beast" haben bereits reihenweise Künstler Trump eine Absage erteilt. Sie wollen keinesfalls Teil der großen Trump-Show sein.

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Donald Trumps Amerika-Party wird zum Reinfall: Musik-Stars fliehen vor dem US-Präsidenten

Die geplante "Great American State Fair" vom 25. Juni bis 10. Juli sollte ein musikalisches Aushängeschild der Trump-Regierung werden. Statt einer Starparade bleibt jedoch vor allem eine große Show-Kulisse – mit Riesenrad, patriotischer Symbolik und deutlich weniger Musik-Stars als ursprünglich angekündigt. Trump selbst will die Feierlichkeiten zum amerikanischen Unabhängigkeitstag bereits am 24. Juni mit einer Rede eröffnen.

Absagen-Schock für "The Don": Promis stellen Trump vor US-Unabhängigkeitstag bloß

Der größte Ärger für die Veranstalter spielt sich hinter den Kulissen ab: Das Musikprogramm ist massiv geschrumpft. Von ursprünglich neun gebuchten Künstlern haben sich sieben Acts zurückgezogen. Darunter befinden sich Martina McBride, The Commodores, Young MC und Poison-Sänger Bret Michaels.

Der Grund: Die Künstler wollten nicht mit der Trump-Administration in Verbindung gebracht werden. Damit verliert die Veranstaltung genau das Element, das für eine große Feier sorgen sollte: bekannte Namen auf der Bühne.

Nur noch Vanilla Ice und C+C Music Factory wollen für Trump auftreten

Während zahlreiche Musiker Abstand zu der Veranstaltung nehmen, halten zwei Acts weiterhin an ihren Auftritten fest. Vanilla Ice soll am 26. Juni auftreten. Auch C+C Music Factory bleibt Teil des Programms. Der 58-jährige Rapper zeigte sich gegenüber Fox News trotz der Unklarheiten rund um seine Buchung zuversichtlich: "Ich bin geehrt, überhaupt eingeladen zu sein, und werde auf jeden Fall da sein." Außerdem sagte er, Trump verstehe es wie kein anderer, großartige Partys zu schmeißen.

Trump setzt auf Riesenrad und Patriotismus statt Musik-Stars

Um die Lücken im Programm zu füllen, setzt die Regierung auf spektakuläre Inszenierung. Auf der National Mall entsteht derzeit ein 34 Meter hohes Riesenrad zwischen dem Kapitol und dem Washington Monument. Die Kabinen tragen das Branding der "Freedom 250"-Initiative.

Zusätzlich soll eine verkleinerte Version des von Trump vorgeschlagenen 75 Meter hohen "Triumphbogens" gezeigt werden. Die Veranstalter versprechen den Besuchern eine Mischung aus Volksfest und patriotischer Ausstellung: Von der Spitze des Riesenrads sollen Gäste die Aussicht genießen und durch Pavillons der einzelnen Bundesstaaten gehen können.

Kritik an Trumps Staatsjahrmarkt: "Warum fließen meine Steuergelder dahin?"

Im Internet sorgt das Spektakel allerdings nicht nur für Begeisterung. Unter einem Instagram-Post von Freedom 250, der das geplante Riesenrad zeigt, sammeln sich zahlreiche kritische Kommentare.

Ein Nutzer fragt: "Warum fließen meine Steuergelder in einen Jahrmarkt, den meine Regierung veranstaltet?" Andere reagieren mit Spott auf die Veranstaltung. "Das ist ja viel besser als bezahlbares Benzin, Lebensmittel und Miete!!", lautet ein weiterer Kommentar. Das Weiße Haus hat sich laut "The Daily Beast" bislang nicht zu der Kritik geäußert.

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/bua/news.de/stg

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