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Donald Trump: US-Präsident "bipolar"? Sicherheitsexperte stellt seine Stabilität in Frage

Trump hat dem Iran erneut gedroht, obwohl das Abkommen gerade erst unterzeichnet wurde. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon

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  • Wirbel um Donald Trumps neueste Iran-Drohungen
  • Trump bipolar? Sicherheitsexperte zweifelt an Stabilität des US-Präsidenten
  • Spekulationen um mögliche Erpressung durch Benjamin Netanjahu

Nur wenige Tage nach dem fragilen Waffenstillstand mit dem Iran sorgt Donald Trump, der sich jüngst beim G7-Gipfel mit einer Stuhl-Panne blamierte, erneut für Aufruhr in den eigenen Reihen. Auf Truth Social forderte der US-Präsident Teheran auf, seine "hochbezahlten Stellvertreter" im Libanon unter Kontrolle zu bringen. Andernfalls werde man Iran "sehr hart treffen, genau wie letzte Woche, nur härter!!!"

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Wirbel um Donald Trumps neueste Iran-Drohungen - Aufschrei unter Maga-Anhängern

Diese Drohung alarmiert nun ausgerechnet jene konservativen Stimmen, die Donald Trumps außenpolitischen Kurs bisher verteidigt haben. Aus dem isolationistischen Lager hagelt es nun scharfe Kritik: Der US-Präsident betreibe eine höchst widersprüchliche Politik ohne erkennbaren Plan.

Donald Trump unter Beschuss - "Deep State"-Vorwurf aus dem eigenen Lager

Besonders scharf fällt die Reaktion von David Pyne aus, einem Kommentator, der unter dem Banner "America First" publiziert. Er wirft Trump vor, das gerade erst unterzeichnete Abkommen selbst zu brechen, indem er israelische Angriffe auf den Libanon nicht stoppe und dem Iran gleichzeitig mit neuen Schlägen drohe. Ein Wiederaufflammen des Konflikts würde Donald Trump zurück in die Rolle eines "Deep State America Last-Präsidenten" drängen, so Pyne.

Dnald Trump bipolar? Sicherheitsexperte zweifelt an Stabilität des US-Präsidenten

Dann geht der Maga-Sicherheitsexperte noch weiter: "Droht Netanjahu wieder damit, die Epstein-Akten freizugeben, oder ist Trump einfach bipolar, wenn es um Außenpolitik geht?" Diese rhetorische Frage bleibt jedoch reine Spekulation, denn Pyne liefert keinerlei Belege für seine Andeutungen über eine mögliche Erpressung durch den Ministerpräsidenten Israels.

Militäranalyst sieht "Schizophrenie" in Donald Trumps Kurs

Pyne verstärkte mit seinem Beitrag die Kritik von Daniel L. Davis, einem pensionierten Oberstleutnant der US-Armee und Senior Fellow beim Think Tank Defense Priorities. Der frühere Militäranalyst formulierte sein Fazit zu Donald Trump unlängst ganz unverblümt: "Präsident Trump weiß schlicht nicht, wie er aus diesem Krieg herauskommen soll, den er begonnen hat." Davis verwies in seiner Analyse auf einen auffälligen Widerspruch: Trump habe rund 48 Stunden damit verbracht, Premierminister Netanjahu unter Druck zu setzen und zu Angriffen im Libanon zu drängen, nur um dann sofort Iran wegen desselben Konflikts zu bedrohen. Dieses Verhalten offenbare "etwas, das Schizophrenie nahekommt", so der Analyst.

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/ife/news.de/stg

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