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Nahost-Konflikt: Israel und Hisbollah einigen sich auf Feuerpause

Wende im Nahen Osten: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe Bild: picture alliance/dpa/AP | Vahid Salemi

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  • Israel und Hisbollah einigen sich laut US-Angaben auf Waffenruhe
  • Die Feuerpause wurde von den USA und Katar vermittelt
  • Ziel ist eine Deeskalation der seit Monaten andauernden Kämpfe

Im seit Monaten angespannten Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gibt es offenbar eine überraschende Entwicklung. Nach Angaben aus US-Regierungskreisen haben sich beide Seiten auf eine Waffenruhe verständigt. Die Vereinbarung sei demnach bereits in Kraft getreten und soll eine sofortige Deeskalation der Kämpfe einleiten.

Vermittelte Einigung durch USA und Katar

Die nun verkündete Feuerpause wurde nach Informationen aus Washington durch diplomatische Bemühungen der Vereinigten Staaten und Katars ermöglicht. Beide Staaten sollen intensiv an einer Lösung gearbeitet haben, um die Gewaltspirale zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah zu durchbrechen. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter erklärte laut "Kurier": "Die Hisbollah und Israel haben sich auf eine Waffenruhe geeinigt." Die Umsetzung der Vereinbarung sei für 16.00 Uhr Ortszeit festgelegt worden und solle unmittelbar greifen.

Nach Angaben aus US-Kreisen soll die Feuerpause nach einem letzten Schusswechsel am selben Tag wirksam geworden sein. Die Hoffnung sei nun, dass die Kampfhandlungen dauerhaft unterbrochen werden.

"Wir gehen davon aus, dass nach dem Schusswechsel am heutigen Tag nun eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah in Kraft ist", sagte der US-Regierungsvertreter weiter.

Rolle des Iran in der Vereinbarung

Auch der Iran, der als wichtiger Unterstützer der Hisbollah gilt, soll in die diplomatischen Gespräche eingebunden gewesen sein. Laut US-Informationen wurde die Abmachung im Rahmen eines größeren Verständigungsprozesses zwischen Washington und Teheran vorbereitet. Dabei sei vorgesehen, dass die Waffenruhe nicht nur bilateral wirkt, sondern auch auf die regionalen Spannungen Einfluss nimmt. Teheran bestehe darauf, dass die Vereinbarung auch die Kampfhandlungen zwischen Israel und der Hisbollah einschließt.

Hoffnung auf Stabilisierung der Region

Ob die nun verkündete Waffenruhe tatsächlich langfristig Bestand hat, bleibt abzuwarten. Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah gilt seit Jahren als einer der zentralen Unsicherheitsfaktoren im Nahen Osten. Mit der nun angekündigten Feuerpause wächst jedoch die Hoffnung auf eine zumindest vorübergehende Beruhigung der Lage. Internationale Vermittler setzen darauf, dass die Vereinbarung ein erster Schritt in Richtung einer stabileren politischen Lösung sein könnte.

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