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Donald Trump: US-Präsident mischt sich in Kolumbien-Wahl ein und treibt Rechtsruck voran

Donald Trump mischt sich in die Kolumbien-Wahl ein. Bild: picture alliance:dpa:AP | Mark Schiefelbein

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  • Donald Trump unterstützt rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten
  • Wahl am Sonntag - Abelardo de la Espriella will Präsident Kolumbiens werden
  • Trump schwärmt von de la Espriella - "kluger, starker und entschlossener Anführer"

Am kommenden Sonntag entscheidet sich in Kolumbien, wer künftig das südamerikanische Land regieren wird. In der Stichwahl stehen sich zwei Kandidaten gegenüber, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Der rechtsextreme Anwalt Abelardo de la Espriella tritt gegen den linken Senator Iván Cepeda an.

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Wahl in Kolumbien - Abelardo de la Espriella will Präsident werden

Wie aktuell"t-online.de" berichtet, gewann de la Espriella die erste Wahlrunde überraschend deutlich mit 43,7 Prozent der Stimmen. Sein Kontrahent Cepeda kam auf rund 41 Prozent, obwohl ihn sämtliche Umfragen zuvor als Favoriten gehandelt hatten. Seit diesem Ergebnis hat sich das Blatt gewendet: Aktuelle Erhebungen sehen den rechtsextremen Kandidaten nun teils mit deutlichem Vorsprung in Führung.

Donald Trump unterstützt rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten

Kurz nach dem überraschenden Erfolg in der ersten Wahlrunde erhielt de la Espriella schließlich die Nachricht, auf die er lange gehofft hatte: Donald Trump, der unlängst an seinem Geburtstag mit einem Peinlich-Foto bloßgestellt wurde, sprach dem rechtsextremen Kandidaten seine "vollständige und uneingeschränkte Unterstützung" aus. Der US-Präsident bezeichnete den Kolumbianer zudem als "klugen, starken und entschlossenen Anführer" und betonte, dessen Wahlsieg sei bedeutsam für die Zukunft des Landes sowie die Beziehungen zwischen beiden Nationen.

Donald Trump provoziert Rechtsruck in Kolumbien

Diese Donald Trumps Rückendeckung fügt sich in ein größeres Muster ein. Die Trump-Administration versucht seit geraumer Zeit, nach einer Phase linker Regierungen in Lateinamerika die politische Landschaft wieder nach rechts zu verschieben. Bereits Javier Milei in Argentinien und José Antonio Kast in Chile profitierten von Donald Trumps Wahlkampfunterstützung.

Abelardo de la Espriella reagiert auf Trump-Unterstützung

De la Espriella reagierte prompt auf den Zuspruch aus dem Weißen Haus. Er kündigte eine engere Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten an und bezeichnete beide Länder als "Schwesternationen", die durch gemeinsame Werte verbunden seien. Gemeinsam wolle man gegen den "Drogenterrorismus" vorgehen und Freiheit sowie freies Unternehmertum verteidigen.

Donald Trump als Vorbild für rechtsextremen kolumbianischen Kandidaten de la Espriella

De la Espriella bedient sich bei seinem politischen Auftreten großzügig bei verschiedenen rechten Staatschefs des amerikanischen Kontinents. So hat er von Donald Trump das Image des "Außenseiters" übernommen, der das "Establishment" aufmischen will. Wie der US-Präsident inszeniert er sich als erfolgreicher Geschäftsmann. Er betreibt eine Anwaltskanzlei, eine Viehzucht und verkauft Alkohol sowie Kleidung. Allerdings schreiben laut "t-online.de" fast alle seine Unternehmen Verluste, lediglich die Kanzlei wirft Profit ab.

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/sfx/news.de/stg

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