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J.D. Vance: Iran-Deal gerät bereits ins Stocken - Trump-Vize sagt geplante Reise kurzfristig ab

J.D. Vance sagte seine geplante Schweiz-Reise kurzfristig ab. Bild: picture alliance/dpa/Pool Getty Images North America | Spencer Platt

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  • J.D. Vance sagt geplante Schweiz-Reise kurzfristig ab
  • Trump-Vize war bereits abflugbereit
  • Iran-Abkommen gerät wenige Stunden nach Trumps Unterschrift ins Stocken

US-Vizepräsident J.D. Vance stand am Donnerstagabend (18. Juni) bereits für den Abflug bereit. Doch dann bestieg der Trump-Vize, der sich unlängst bei einem Auftritt ohne Donald Trump komplett blamierte, die Air Force Two doch nicht. Wie die "Bild" aktuell berichtet, hat der 41-Jährige seine geplante Reise in die Schweiz kurzfristig verschoben.

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J.D. Vance sagt geplante Schweiz-Reise für Iran-Deal kurzfristig ab

In der Alpenrepublik sollte der US-Vizepräsident eigentlich an Verhandlungen mit iranischen Vertretern teilnehmen. Dabei war auch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Beendigung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran geplant. "Derzeit ist nicht vorgesehen, dass der Vizepräsident heute Abend abreist", teilte ein Sprecher des Weißen Hauses am späten Donnerstagabend amerikanischer Zeit mit.

Trump-Vize Vance war bereits abflugbereit

Als Begründung für die Verschiebung nannte das Weiße Haus logistische Gründe. Zudem seien die Einzelheiten der anstehenden Gespräche, bei denen es um das umstrittene iranische Atomprogramm gehen soll, noch nicht abschließend geklärt. Ein Sprecher sagte: "Die organisatorischen Rahmenbedingungen dieser Verhandlungen waren nie einfach oder vorhersehbar." Die amerikanische Delegation stehe bereit, bei der erstbesten Gelegenheit aufzubrechen. J.D. Vance selbst hatte bereits bei einem Briefing am Donnerstag angedeutet, dass der Zeitplan noch offen sei. "Unser Plan ist, in die Schweiz zu reisen. Ich weiß nicht genau, wann", so der Vizepräsident.

Iran verzögert offenbar Gespräche in der Schweiz wegen Libanon-Offensive

Die Nachrichtenagentur AP liefert einen weiteren möglichen Grund für die Verschiebung: Demnach verzögere der Iran die Entsendung seiner Delegation in die Schweiz aufgrund der andauernden israelischen Militäroperationen im Libanon. AP beruft sich dabei auf Al-Mayadeen, einen panarabischen Fernsehsender mit engen Verbindungen zur Hisbollah-Miliz.

Iran-Abkommen gerät wenige Stunden nach Trumps Unterschrift ins Stocken

Donald Trump hatte die Absichtserklärung seinerseits bereits am Mittwochabend (17. Juni) im französischen Schloss Versailles unterzeichnet. Zuvor hatte er am Rande des G7-Gipfels für einen Aufschrei gesorgt, als er unverblümt verkündete, er werde seinen Vize zum Sündenbock machen, sollte der Iran-Deal scheitern. In der Schweiz sollte ursprünglich eine feierliche Zeremonie zur offiziellen Besiegelung des Abkommens stattfinden, bei der J.D. Vance die amerikanische Seite vertreten hätte.

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/news.de/stg

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