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Hamburg: Nachhaltigkeitswoche in Hamburg: Mehr als 200 Events geplant

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Die inzwischen dritte Hamburg Sustainability Conference (HSC) steht in diesem Jahr unter dem Motto "Die Kraft der Zusammenarbeit: Gemeinsam Fortschritt vorantreiben". Im Zentrum des internationalen Nachhaltigkeitstreffens stehen die wirtschaftliche Resilienz und Transformation, der Erhalt der Lebensgrundlagen, das Schaffen von Entwicklungsperspektiven weltweit sowie die Zukunft der globalen Zusammenarbeit und Entwicklung, wie die Veranstalter mitteilten. Eröffnet werde die zweitägige Konferenz am 29. Juni im Hamburger Rathaus von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Hamburg Sustainability Week parallel zur Konferenz

Parallel dazu veranstaltet die Stadt unter dem Motto "Wir machen Zukunft. Und zwar gemeinsam" vom 26. Juni bis zum 3. Juli wieder eine Hamburg Sustainability Week mit mehr als 200 Veranstaltungen, um die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele lokal mit Leben zu füllen. "Sie holt wichtige Nachhaltigkeits-Themen mitten in den Alltag, ist in der ganzen Stadt sichtbar und ist absolut offen für alle – vom Schulkind bis zur Seniorin", sagte Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Gerade in Zeiten, in denen der Schutz der Umwelt und des Klimas weltweit stark infrage gestellt werde, seien Orientierung und der direkte Austausch auf Augenhöhe wichtig.

"Während die Hamburg Sustainability Conference internationale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger zusammenbringt, trägt die Week zentrale Fragen nachhaltiger Entwicklung in die Stadtgesellschaft", sagte der HSC-Vorsitzende und frühere Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Achim Steiner. So entstehe ein Dialog, der Perspektiven verbinde – von globalen Herausforderungen bis zu lokalen Ideen und Initiativen.

Bürgermeister Tschentscher eröffnet die Sustainability Week

Eröffnet wird die Hamburg Sustainability Week am 26. Juni den Angaben zufolge von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Freiraum des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg. Am 28. Juni sei dann in der Hauptkirche St. Katharinen eine Diskussion darüber geplant, wie nachhaltige Zukunft gestaltet werden könne. Mitwirkende seien unter anderem die HSC-Mitinitiatoren - Hamburgs Ehrenbürger Michael Otto und der UNDP-Administrator Alexander De Croo - HSC-Chef Steiner sowie die Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

Die Vereinten Nationen haben sich vor elf Jahren in der Agenda 2030 insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene gegeben. Sie gelten weltweit - zu den Zielen gehören ein Ende der Armut und des Hungers, sauberes Wasser und saubere Energie, aber auch menschenwürdige Arbeit, hochwertige Bildung, Klimaschutz und Frieden. Das Problem: Nach wie vor hapert es an der Umsetzung - ein Umstand, den die Nachhaltigkeitskonferenz in Hamburg konkret angehen will.

3.200 Gäste bei den ersten beiden Konferenzen

Bei den beiden vorangegangenen Konferenzen hatten nach Angaben der Veranstalter rund 3.200 Gäste aus mehr als 120 Ländern teilgenommen – darunter mehr als zehn Staats- und Regierungschefinnen und -chefs und über 20 Leiterinnen und Leiter internationaler Organisationen sowie zahlreiche Wirtschaftsvertreter. Insgesamt seien rund 25 Initiativen und Allianzen gestartet worden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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