Potsdam: Antisemitismus-Beauftragter für Schulleiter-Konferenz
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / wellphoto
Erstellt von Sarah Knauth
15.06.2026 15.53
Schulleitungen und Lehrkräfte sollen in Brandenburg im Umgang mit Antisemitismus vor dem Hintergrund des Nahostkonfliktes gestärkt werden. Das sagte der Beauftragte gegen Antisemitismus, Andreas Büttner, in Potsdam, nach einem Runden Tisch zur Bekämpfung von Judenfeindlichkeit.
Es werde noch in diesem Jahr eine Konferenz für Schulleitungen organisiert. Es soll etwa um die Frage gehen, wie sich Lehrkräfte in der Diskussion zum Nahostkonflikt im Zusammenhang mit Israel und Gaza verhalten können. Zudem seien mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Veranstaltungen mit den Enkeln und Urenkeln der Holocaust-Generation geplant, sagte Büttner.
Zum ersten Runden Tisch kamen unter anderem Vertreter des jüdischen Landesverbandes, Antisemitismus-Forscher, Vertreter der Fachstelle Antisemitismus sowie des Bildungsministeriums.
Der Antisemitismus-Beauftragte Büttner beklagte vergangene Woche nach den ersten zwei Jahren seiner Amtszeit eine "schleichende Normalisierung" von Judenfeindlichkeit, die auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Antisemitismus sei längst Alltag etwa in Schulen, Behörden und politischen Debatten.
Weitere aktuelle Nachrichten aus dem Ressort "Politik":
- Berlin: Senat geht im Streit um Görlitzer Park in nächste Instanz
- Donald Trump: Trump: Schiffe bewegen sich aus Straße von Hormus heraus
- Berlin: Berlin will strengere Waffengesetze über Bundesrat erreichen
- Wahlen und Umfragen News 2026: Aktuelle Wahltrends und Umfragen im Überblick
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de