Wladimir Putin: Kremlchef blamiert durch Blackout - Russen-Bombe trifft eigenes Munitionsdepot
Wladimir Putin sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Dmitri Lovetsky
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
12.06.2026 15.59
- Wladimir Putin: Luftabwehr versagt bei Flamingo-Angriffen
- Ukraine-Krieg aktuell: Über 50 Explosionen erschüttern russisches Hinterland
- Wladimir Putin: Aus Angst vor Anschlägen Töchter in Palast beordert
Wladimir Putin sorgte auch in der vergangenen Woche für reichlich Schlagzeilen. Rückschläge blieben dabei nicht aus. Die Ukraine hat ihre Angriffe auf russisches Territorium massiv ausgeweitet. Flamingo-Marschflugkörper trafen Rüstungsbetriebe und Ölraffinerien, mehr als 50 Explosionen erschütterten das russische Hinterland, und eine mysteriöse Detonation bei Belgorod hinterließ erhebliche Verwüstung. Gleichzeitig legten ukrainische Drohnen den besetzten Hafen von Mariupol lahm. Das sind die Putin-News der Woche.
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Wladimir Putin: Luftabwehr versagt bei Flamingo-Angriffen
Die russische Luftverteidigung zeigte in der vergangenen Woche erneut gravierende Schwächen. Ukrainische Streitkräfte führten eine groß angelegte Angriffswelle gegen Ziele tief im russischen Hinterland durch und setzten dabei Flamingo-Marschflugkörper ein, die mehr als 1000 Kilometer zurücklegten. Kritiker des Kremlchefs bezeichnen das Versagen der Abwehrsysteme als Blamage.
- Zu den Hauptzielen zählte der Rüstungsbetrieb WNIIR-Progress in Tscheboksary, der Hauptstadt der Tschuwaschischen Republik. Der Telegram-Kanal Astra veröffentlichte Material, das dichte schwarze Rauchschwaden über dem Fabrikgelände zeigt. Das Werk war bereits zuvor mehrfach von ukrainischen Angriffen betroffen.
- Einen besonders schweren Treffer erlitt die Kujbyschew-Ölraffinerie in Samara, eine der größten Anlagen des russischen Ölkonzerns Rosneft. Nach dem Drohnenangriff brach Feuer in der strategisch bedeutenden Raffinerie aus. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich Aufnahmen mit Rauchsäulen über dem Komplex.
Ukraine-Krieg aktuell: Über 50 Explosionen erschüttern russisches Hinterland
In der vergangenen Woche starteten ukrainische Streitkräfte eine regelrechte Großoffensive gegen Russland. Mehr als 50 Explosionen erschütterten verschiedene russische Regionen, wie der britische "Express" berichtete. Die Schläge konzentrierten sich auf Ölanlagen, militärische Logistikzentren und Verteidigungseinrichtungen.
- Eines der Hauptziele war das Öldepot Gruschewaja nahe der Siedlung Gruschewaja Balka in der Region Krasnodar.
- Das angegriffene Depot gilt als Schlüsseleinrichtung im südlichen Ölexportnetz Russlands und bildet den Endpunkt mehrerer bedeutender Pipelines.
- Auch mehrere Drohnen-Kommandozentralen in den besetzten Gebieten sowie militärische Versorgungslager wurden attackiert.
Wladimir Putin: Mysteriöse Explosion bei Belgorod hinterlässt Verwüstung
Eine gewaltige Detonation in der russischen Region Belgorod hat in der vergangenen Woche für erhebliche Schäden gesorgt. Im Internet verbreiteten sich Videoaufnahmen, die eine massive Rauchwolke nahe dem Dorf Belowskoje zeigen. Zu sehen waren auch Trümmerteile, die nach der Explosion wieder zu Boden fielen.
- Bei X wurde spekuliert, dass eine russische Lenkbombe ein Munitionsdepot getroffen haben könnte, wo vermutlich Iskander- oder S-300-Raketen lagerten.
- Spätere Vermutungen gingen in eine andere Richtung: Ein ukrainischer Drohnenangriff könnte ein Munitionslager getroffen und eine Kettenreaktion ausgelöst haben.
Ukraine-Krieg aktuell: Hafen von Mariupol lahmgelegt
Ukrainische Truppen attackierten in den vergangenen Tagen auch den von Russland besetzten Hafen von Mariupol und zerstörten mehrere Schlüsselanlagen. Nach den Schlägen auf die Energieversorgung und Verwaltungsinfrastruktur lag das gesamte Hafengebiet zeitweise ohne Strom da, wie die ukrainischen Streitkräfte bei Telegram mitteilten. Die Fähigkeit der russischen Besatzer, den Hafen für militärische Nachschublieferungen zu nutzen, sei deutlich eingeschränkt worden, hieß es.
Wladimir Putin: Aus Angst vor Anschlägen Töchter in Palast beordert
Auch darüber wurde in der vergangenen Woche berichtet: Aus Furcht vor möglichen Mordanschlägen soll der russische Präsident Wladimir Putin seine beiden ältesten Töchter samt deren Kindern zu sich in seinen hochgesicherten Palastkomplex geholt haben. Dies behauptet die britische "The Sun". Maria Woronzowa (41) und Katerina Tikhonova (39) leben demnach mit insgesamt drei Enkelkindern in der streng bewachten Waldai-Residenz. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Waldai-Komplex wurden laut "The Sun" drastisch ausgebaut.
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