Politik

Kiel: Vogt will mit Kubicki-Rückenwind zweistellig in den Landtag

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / SimpLine

  • Artikel teilen:

Schleswig-Holsteins FDP-Landeschef Christopher Vogt wähnt seine Partei nach schweren Zeiten wieder im Aufwind. Ziel bei der Landtagswahl im April 2027 sei es, das Ergebnis von 2022 (6,4 Prozent) zu verbessern und "natürlich Richtung Zweistelligkeit" zu kommen, sagte Vogt. "Das Potenzial ist in Schleswig-Holstein durchaus vorhanden. Wir sind ja eine sehr engagierte und, wie ich auch finde, konstruktive Oppositionspartei."

"Wir haben einige bundesweite Umfragen über fünf Prozent, das hatten wir wirklich lange nicht, und deswegen motiviert uns das natürlich", sagte Vogt. Seit Ostern habe die Partei im nördlichsten Bundesland mehr als 70 neue Mitglieder gewonnen. "Auch das ist ein Zeichen." Nach Parteiangaben sind es nun knapp 2.800 Mitglieder.

Vogt: Letztes Jahr herausfordernd

Die Entwicklung auf Bundesebene mit dem Ausscheiden aus dem Bundestag habe sich auch auf die Landesebene ausgewirkt, sagte Vogt. "Das letzte Jahr war herausfordernd." Eigener Anspruch sei, nach der Landtagswahl wieder an der Regierung beteiligt zu sein wie zuletzt mit CDU und Grünen von 2017 bis 2022.

Der Landesverband stellt aktuell mit Wolfgang Kubicki den neuen Bundesvorsitzenden der Partei und mit Finn Flebbe den Chef der Nachwuchsorganisation. Kubicki werde im Wahlkampf im Norden eine starke Rolle spielen, sagte Vogt.

Am Samstag wollen die Liberalen in Neumünster ihre Liste für die Landtagswahl aufstellen. Vogt kandidiert für Platz eins, dahinter bewerben sich Ex-Gesundheitsminister Heiner Garg (Platz zwei) und die Landtagsabgeordneten Annabell Krämer (drei) und Anne Riecke. Am Sonntag wird der neue Parteichef Kubicki auf einem Landesparteitag ebenfalls in Neumünster erwartet.

Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Politik":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.