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Donald Trump: Präsidenten-Familie kassiert 500 Millionen, während Anleger fast alles verlieren

Die Familie von Donald Trump soll 500 Millionen Dollar aus einem Krypto-Deal kassiert haben. Bild: picture alliance / Gombert;Reynolds;Lane;Thew/dpa | Gombert;Reynolds;Lane;Thew

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  • Trump-Familie kassiert 500 Millionen Dollar aus Partnerschaft mit ALT5 Sigma
  • Anleger verlieren fast alles, während Präsidenten-Familie absahnt
  • Watchdog-Organisation fordert Börsenaufsicht zum Handeln auf
  • Trump-Söhne distanzieren sich, Weißes Haus weist Interessenkonflikte zurück

Dieser Bericht von "CNBC" dürfte für jegliche Trump-Kritiker ein gefundenes Fressen sein. Demnach soll die Trump-Familie durch eine Geschäftsbeziehung mit dem Fintech-Unternehmen ALT5 Sigma einen enormen Gewinn erzielt, während Anleger massive Verluste hinnehmen mussten. Sage und schreibe 500 Millionen US-Dollar sollen der US-Präsident und nicht näher benannte Familienmitglieder kassiert haben.

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Trump-Familie kassiert Millionen, während Anleger fast alles verlieren

Für die Investoren hingegen sieht die Bilanz verheerend aus: Die Aktie des mittlerweile in AI Financial Corp. umbenannten Unternehmens stürzte um mehr als 90 Prozent ab. Nun droht dem Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Wochen der Ausschluss von der Nasdaq-Börse, sollte der Aktienkurs nicht steigen.

Präsidenten-Familie darf sich über Millionen-Ausschüttung freuen

Die Vereinbarung zwischen dem Trump-nahen Krypto-Projekt World Liberty Financial und ALT5 Sigma wurde im vergangenen August besiegelt. Im Rahmen des Geschäfts erwarb ALT5 Krypto-Token im Wert von 1,5 Milliarden Dollar von World Liberty Financial. Die Präsidentensöhne Donald Jr. und Eric Trump präsentierten sich damals gut gelaunt bei einem Fototermin am Nasdaq MarketSite in New York, um die Partnerschaft zu feiern. Nur einen Tag vor der offiziellen Bekanntgabe des Deals schloss die ALT5-Aktie noch bei 8,97 Dollar – ein Kurs, der sich als trügerisch erweisen sollte. Seitdem ist der Aktienkurs auf nur noch 66 Cent gefallen.

Watchdog-Organisation fordert Börsenaufsicht zum Handeln auf

Bereits im April vergangenen Jahres wandte sich der Democracy Defenders Fund schriftlich an die US-Börsenaufsicht SEC und forderte eine unabhängige Untersuchung von ALT5. Eine Antwort blieb jedoch aus. "Die Frage ist jetzt: Was ist mit dem ganzen Geld passiert?", sagte Virginia Canter, die leitende Anti-Korruptions-Beraterin der Organisation.

Trump-Söhne distanzieren sich, Weißes Haus weist Interessenkonflikte zurück

Eric Trump distanzierte sich vehement von dem Unternehmen. "Ich habe keinerlei Führungsrolle oder Entscheidungsbefugnis in der Firma", erklärte er auf X. Er habe "keinerlei Kenntnis" von der Transaktion, den beteiligten Personen oder irgendwelchen Details. Auch eine Sprecherin der Trump-Familie betonte gegenüber "CNBC", weder Eric noch Donald Jr. hätten irgendeine Beteiligung an ALT5 oder Einblick in das Unternehmen. Das Weiße Haus wies Vorwürfe von Interessenkonflikten zurück: Die Vermögenswerte des US-Präsidenten würden von seinen Kindern in einem Trust verwaltet. AI Financial Corp. wiederum lehnte eine inhaltliche Stellungnahme ab und bezeichnete die Vorwürfe als unbegründete Spekulationen.

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/news.de/stg

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