Politik

Berlin: Anklage nach IS-Propaganda auf Social Media in Berlin

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / studio v-zwoelf

  • Artikel teilen:

Wegen neun Videos mit IS-Propaganda auf einer Social-Media-Plattform ist ein 28-Jähriger ins Visier der Behörden geraten. Die Generalstaatsanwaltschaft hat den in Berlin geborenen Mann wegen des Verdachts des Verbreitens von Propagandamitteln terroristischer Organisationen angeklagt, wie ein Sprecher mitteilte.

Der 28-Jährige soll zwischen Dezember 2023 und Oktober 2024 insgesamt neun Videos auf seinem Social-Media-Account mit mehr als 400 Abonnenten veröffentlicht haben. Diese Videos soll er mit sogenannten Nasheeds unterlegt haben. Dabei handelt es sich um religiöse Gesänge. Islamistische Gruppen setzen deren populären Stil für ihre Zwecke ein. Im dschihadistischen Kontext sind es Kampflieder, die zur Emotionalisierung und zur politischen Mobilisierung ihrer Zuhörer eingesetzt werden.

Der Mann hat sich nach Behördenangaben bislang nicht sich zu den Vorwürfen geäußert. Das Landgericht Berlin muss nun entscheiden, ob und wann es zum Prozess kommt.

Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Politik":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.