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Wladimir Putin: Kremlchef ist machtlos - gleich 4 Kommandozentralen gehen in Flammen auf

Wladimir Putin führt seit Februar 2022 offen Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/AP | Dmitri Lovetsky

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  • Ukraine-Krieg aktuell: Wladimir Putin kann Angriffe nicht verhindern
  • Wladimir Putin: Strategisches Öldepot in Flammen
  • Ukraine-Krieg: Weitere Putin-Treibstoffanlagen unter Beschuss
  • Wladimir Putin führt Drohnenkrieg mit Ukraine

In den vergangenen beiden Nächten haben ukrainische Streitkräfte eine Großoffensive gegen Russland gestartet. Mehr als 50 Explosionen erschütterten verschiedene russische Regionen, wie der britische "Express" berichtete. Die Angriffe richteten sich gezielt gegen Ölanlagen, militärische Logistikzentren und Verteidigungseinrichtungen. Wladimir Putin, der sich zuletzt über einen möglichen Nato-Angriff geäußert hatte, war einmal mehr machtlos.

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Ukraine-Krieg aktuell: Wladimir Putin kann Angriffe nicht verhindern

Die massive Angriffswelle steht in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der russischen Weigerung, auf diplomatische Initiativen einzugehen. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte jüngst einen offenen Brief von Wolodymyr Selenskyj zurückgewiesen, in dem dieser die sofortige Wiederaufnahme von Friedensgesprächen gefordert hatte.

Das ukrainische Militär bestätigte die umfassenden Operationen mittlerweile. Im Fokus der Schläge standen strategisch wichtige Erdöl-Umschlagsanlagen in der Region Krasnodar sowie weitere Energieinfrastruktur in mehreren russischen Gebieten. Auch militärische Kommandoposten und Radarstationen wurden ins Visier genommen. Die ukrainische Strategie zielt darauf ab, Russlands Kriegswirtschaft durch systematische Attacken auf die Treibstoffversorgung zu schwächen.

Wladimir Putin: Strategisches Öldepot in Flammen

Die Ukraine verlässt sich zunehmend auf selbst entwickelte Langstreckendrohnen für Operationen tief im russischen Hinterland. Diese Fluggeräte ermöglichen Attacken auf weit entfernte Anlagen der Ölindustrie, Rüstungsproduktion und militärischen Versorgung.

  • Eines der Hauptziele der ukrainischen Operation war laut "Kyiv Independent" das Öldepot Gruschewaja nahe der Siedlung Gruschewaja Balka in der Region Krasnodar. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs brach nach dem Einschlag ein Großbrand aus.
  • Das angegriffene Depot ist Bestandteil eines Umschlagkomplexes, das als Schlüsseleinrichtung im südlichen Ölexportnetz Russlands gilt. Die Anlage bildet den Endpunkt mehrerer bedeutender Ölpipelines.
  • Sie dient der Annahme, Lagerung und Verschiffung von Rohöl sowie Erdölprodukten über den Hafen von Noworossijsk.
  • Mit einer Speicherkapazität von rund 1,4 Millionen Kubikmetern gilt die Einrichtung als größte Öllageranlage im Kaukasus-Gebiet.

Ukraine-Krieg: Weitere Putin-Treibstoffanlagen unter Beschuss

Neben dem Gruschewaja-Depot trafen ukrainische Streitkräfte auch die Krasny Jar Pumpstation in der Oblast Wolgograd. Nach dem Einschlag meldeten örtliche Quellen einen Brand an der Anlage. Die Schadensbewertung dauert an. Der Ausfall dürfte die russische Treibstofflogistik erheblich beeinträchtigen.

Bereits zuletzt hatten ukrainische Einheiten das Öldepot Ust-Labinskaja in der Region Krasnodar attackiert. Demnach wurden eine Treibstoffverladerampe, mehrere Lagertanks sowie zwei mit Erdölerzeugnissen beladene Kesselwagen beschädigt. Die Serie von Angriffen auf Ölanlagen unterstreicht die ukrainische Absicht, Russlands Energieinfrastruktur systematisch zu treffen.

Wladimir Putin: Militärische Infrastruktur im Visier

Neben Energieanlagen griffen ukrainische Truppen auch militärische Einrichtungen an. Der Generalstab bestätigte die Zerstörung einer Radarstation nahe Kabardinka in der Region Krasnodar. Diese Anlage war Teil des russischen Luftverteidigungssystems.

  • In den besetzten Gebieten wurden mehrere Drohnen-Kommandozentralen attackiert. Getroffen wurden Standorte bei Nowobohdaniwka und Nowoiwaniwka in der Oblast Saporischschja, bei Woskressenka in der Oblast Donezk sowie bei Tscherkaska Konopelka in der russischen Oblast Kursk.
  • Auch militärische Versorgungslager standen auf der Zielliste. Ukrainische Einheiten schlugen gegen Logistikdepots bei Wassyliwka in Saporischschja und Selene Pole in Donezk zu.
  • Zudem wurde eine Brücke nahe dem Dorf Tschonhar beschädigt, die als Verbindung zwischen der besetzten Krim und den russisch kontrollierten Gebieten der Südukraine dient.

Wladimir Putin führt Drohnenkrieg in der Heimat

Das russische Verteidigungsministerium gab an, über Nacht 310 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben. Die Abschüsse sollen sich über mehrere russische Regionen, die besetzte Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer ereignet haben. Diese Behauptung steht im Kontrast zur Vielzahl bestätigter Treffer auf russischem Territorium. Unabhängig bestätigen lassen sich die Angriffe nicht.

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