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Donald Trump: Wutanfall im TV - US-Präsident gibt dem Wetter die Schuld

Donald Trump gab dem Wetter die Schuld für den Wutanfall während eines NBC-Interviews. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Donald Trump bekommt im TV einen Wutanfall
  • US-Präsident beleidigt Reporterin vor laufenden Kameras
  • Interview endete angeblich nach seinem Ausraster. Trump gibt dem Wetter die Schuld für sein Verhalten

Wie gereizt und ausfallend Donald Trump auf für ihn unliebsame Interviewfragen reagiert, erlebte NBC-News-ReporterinKristen Welker während eines Gesprächs mit dem US-Präsidenten. Er beschimpfte die Journalistin in der Sendung "Meet The Press". Als Grund für seine Wut gab er bei einer Sitzung mit Landwirten in Chippewa Falls eine wahnwitzige Begründung.

Donald Trump bekommt während TV-Interview einen Wutanfall

Den Anstoß für Trumps Ausraster boten seine Anschuldigungen gegen den früheren US-Präsidenten Joe Biden und sein Team. Gegenüber Welker behauptete er, dass die Leute rund um Biden "das Leben von Menschen zerstört" hätten und sie ins Gefängnis brächten, obwohl sie nichts falsch gemacht hätten. Dafür gebe es aber keine Beweise, unterbrach ihn die Reporterin. Trump blieb dabei: "Es gibt jede Menge Beweise. Es gibt überwältigende Beweise. Es gibt nichts als Beweise. Die Wahl war manipuliert. Und es passiert wieder in Kalifornien." Er habe aber keine Beweise dafür präsentiert, sagte Welker. Trump sprach immer lauter und beharrte auf seiner Aussage. Sie würden in Kalifornien auch betrügen, sagte er. "Haben Sie Beweise?", wollte die Journalistin erneut von ihm wissen. "Ich höre Leuten zu und schaue, was passiert", war seine Antwort.

Seine unbelegte Mär vom Wahlbetrug machte er an der langsamen Auszählung in Kalifornien fest. Das ist nicht unüblich. 80 Prozent der Stimmen stammen von Briefwählern. Bis dahin hatte sich Trump in Rage geredet und fing an, die Wahlverantwortlichen und Welker als "korrupt" zu beschimpfen. "Sie sind entweder korrupt oder dumm."

Nachdem er die Reporterin beleidigte - an seinem Ausraster sei das Wetter schuld gewesen

 

Kurz darauf soll das Interview geendet haben. Laut einem Korrespondenten des Senders lag es am Regen, der auch im Hintergrund des Interviews zu hören ist. Danach sei er schlecht gelaunt gewesen. Darüber sprach Donald Trump vor den Landwirten. "Ich habe gerade ein Interview in einer der schönsten Scheunen, die er je gesehen hat [...] aber es hat geregnet. Er bezeichnete NBC als Fake News und machte das Wetter für seinen Gemütszustand verantwortlich. "Und weil es geregnet hat, bin ich ein bisschen wütend auf sie geworden. Ich war nicht glücklich mit ihnen. Aber wir hatten eine gute Zeit."

Donald Trump nach Interview verspottet

 

Unter zwei Beiträgen, die der Account Acyn auf der Plattform X teilte, hagelt es Spott und Häme für den US-Präsidenten:

  • "Trump kann es nicht ertragen, wenn eine Frau ihn infrage stellt. Wir haben einen Kleinkind-Präsidenten."
  • "Trump ist es nicht gewohnt, dass ihm widersprochen wird, wenn er lügt. Er befindet sich nicht bei Fox News, wo man ihm seine Lügen stets durchgehen lässt."
  • "Ich habe in meinem Leben noch nie ein größeres Riesenbaby gesehen."
  • "Der eigentliche Sturm war also sein Temperament, nicht das Wetter."
  • "@realDonaldTrump Tja, du hattest einen totalen Ausraster, Opa. Wir hatten vom Oberbefehlshaber eigentlich etwas Würde erwartet – wann übernimmst du endlich Verantwortung für deine Worte? Du kannst nicht einfach nur Mist von dir geben. @JDVance @marcorubio Holt euch euren Meister ab."
  • "Das Interview fand drinnen statt! Was hat der Regen damit zu tun?"
  • "Sie verlangten Beweise von mir, aber ich hatte keine; also bekam ich einen Wutanfall und verschwand von dort."

Ein Nutzer riet ihm: "Er muss sich ein wenig beruhigen. Viel zu viel Aggression und Verbitterung." Das zeigte er nicht zum ersten Mal vor Kameras. In den letzten Monaten hat er vor allem Journalistinnen beleidigt.

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