Donald Trump: "Das ist schwer anzusehen" - wieder Namen vor laufenden Kameras vergessen?
Donald Trump schien bei einer Veranstaltung vor Landwirten den Namen des Washington Monuments vergessen zu haben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme
06.06.2026 15.53
- Donald Trump spricht vor Landwirten über Renovierungsarbeiten am Reflecting Pool
- US-Präsident scheint den Namen des Washington Monuments zu vergessen
- Kritiker fordern Amtsenthebungsverfahren
Donald Trump reiste am Freitag für eine Gesprächsrunde mit Landwirten nach Wisconsin. Dabei sollte es eigentlich um die wirtschaftliche Belastung für die Landwirtschaft gehen. Doch Donald Trump sprach lieber erneut über die Renovierung des Reflecting Pools in Washington. Dabei unterlief dem US-Präsidenten mutmaßlich wieder einmal ein kognitiver Fauxpas vor laufenden Kameras.
Donald Trump vergisst offenbar Namen des Washington Monuments
Der Account Acyn teilte auf der Plattform X einen Ausschnitt von dem Moment. Darin hält der US-Präsident ein Bild von den Renovierungsarbeiten. "Es sollte vier Jahre dauern, 400 Millionen Dollar. Es hat wirklich etwa einen Monat gedauert, okay? Kannst du dir das vorstellen", fragte Trump. Er geriet ins Stottern, als er über den Obelisken sprach: "Washington, zwischen Lincoln – denken Sie an Washington, D.C. zwischen dem Lincoln Memorial und dem Washington [...] Denk darüber nach." Er fügte hinzu: "Kennst du diesen wunderschönen Turm zu Ehren des großen George Washington? Und das wunderschöne Lincoln Memorial. Also zwischen ihnen tausende Fuß lang. Es wurde 1922 gebaut und ehrlich gesagt hat es nie wirklich funktioniert. Es ist wie ein Sieb ausgelaufen."
Wow Trump struggles to remember the name of the Washington Monument: pic.twitter.com/dDPuWew1qd
— Acyn (@Acyn) June 5, 2026
Forderung nach Amtsenthebung - Kritiker spotten über kognive Gesundheit des US-Präsidenten
Donald Trumps Aussagen ließen in den Kommentaren wieder Gerüchte um seine psychische Gesundheit aufkommen. Seine Kritiker gingen so weit, wieder ein Amtsenthebungsverfahren anzusprechen:
- "Sieht so aus, als hätte er gerade eine kognitive Prüfung nicht bestanden", scherzte das Medienportal Meidas Touch.
- "Zum Glück musste er bei einem Demenztest nicht auf das Washington-Denkmal zeigen", schrieb eine Nutzerin.
- "Aber, aber er hat seinen kognitiven Test mit Bravour bestanden.... wirklich.... Wirklich", fragt sich eine Userin.
- "Zumindest war er wach", bezieht sich ein Nutzer auf Trumps letztes Nickerchen.
- "Jetzt 25. Verfassungszusatz. Das ist schwer anzusehen", meint der Demokrat Harry Sisson.
Trumps Minister musste sich erklären - geistige Gesundheit bleibt Thema
Es ist nicht das erste Mal, dass in der Öffentlichkeit gefordert wird, den US-Präsidenten aus seinem Amt zu entlassen. Grund dafür waren zuletzt seine nächtlichen Drohungen gegen den Iran und Papst Leo XIV. auf Truth Social. Diese Nachrichten besorgten sogar den Abgeordneten Mark Takano. Er fragte während einer Anhörung Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., ob er den US-Präsidenten auf seine geistige Zurechnungsfähigkeit untersuchen lassen will, und wollte wissen, ob er für ein Amtsenthebungsverfahren stimmen würde.
Laut dem am 30. Mai vom Arzt des Weißen Hauses, Sean P. Barbabella, veröffentlichten Gesundheitsbericht liege seine kognitive Leistung "im normalen Bereich". Trump unterzog sich am 26. Mai zum dritten Mal einem Check-up. Er selbst hatte vorher immer wieder seine geistige Fitness hochgelobt. Fachärzte zweifelten.
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