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Donald Trump: Eklat im Oval Office - Trump irritiert mit absurdem Waffenruhe-Satz

Mit seiner kontroversen Waffenstillstands-Definition sorgt Donald Trump für Kopfschütteln. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump irritiert mit ungewöhnlicher Definition von „Waffenstillstand"
  • Nach Angriff auf Flughafen in Kuwait spitzt sich die Lage mit dem Iran weiter zu
  • Trotz Eskalation spricht Trump von möglichen Friedensfortschritten noch diese Woche

Der US-Präsident sorgte am Mittwoch mit einer ungewöhnlichen Interpretation des Begriffs "Waffenstillstand" für Aufsehen. Auf die Frage eines Reporters im Oval Office, wie er eine Waffenruhe definieren würde, antwortete Trump: "Ziemlich genau so, wie es ist." Mit Blick auf den Iran fügte er hinzu: "Das ist ein anderer Teil der Welt. Ich würde sagen, in dieser Weltregion bedeutet Waffenstillstand, dass man auf gemäßigtere Weise schießt."

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Donald Trump definiert Waffenstillstand neu: "Auf gemäßigtere Weise schießen"

Der Präsident wandte sich dabei lächelnd zu seinen versammelten Regierungsbeamten um und erntete Gelächter im Raum. "Das ist nicht schlecht", kommentierte er seine eigene Aussage. "Aber es stimmt. Ein Waffenstillstand dort ist etwas völlig anderes als ein Waffenstillstand in anderen Teilen der Welt." Ein Video, das auf dem Trump-kritischen X-Account Acyn veröffentlicht wurde, dokumentiert den Vorfall.

Iranischer Angriff auf Kuwait testet brüchige Waffenruhe

Trumps Äußerungen fielen keine 24 Stunden nach einem iranischen Angriff auf einen Flughafen in Kuwait. Der Vorfall stellte die ohnehin fragile Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Washington und Teheran auf eine harte Probe und brachte die stockenden Friedensgespräche zusätzlich unter Druck.

Der Präsident machte keinen Hehl daraus, dass die Attacke eine Reaktion auf amerikanische Militärschläge gewesen sei. "Wir haben sie in der Nacht zuvor ziemlich hart getroffen", erklärte Trump den Reportern. "Wir haben sie ziemlich hart getroffen. Es gibt also einen Grund für bestimmte Dinge."

Die USA und der Iran befinden sich seit Ende Februar im Krieg.

Friedensdeal noch diese Woche? Trump bleibt überraschend optimistisch

Trotz der angespannten Lage zeigte sich Trump optimistisch, was einen baldigen Durchbruch angeht. Die USA und der Iran seien "ziemlich nah" an einer Einigung, um den Konflikt zu beenden. Die Verhandlungen könnten möglicherweise noch vor Ende des Wochenendes abgeschlossen werden.

"Ich höre, dass die Verhandlungen selbst sehr gut verlaufen sind", zitiert "People" den Präsidenten. "Es könnte passieren. Ich meine, falls es passiert. Und es könnte auch nicht passieren, wer weiß?"

Seit dem 7. April gilt eine 14-tägige Waffenruhe, die nach 38 Tagen amerikanischer und israelischer Bombardierungen des Iran vereinbart wurde. Trump hatte seitdem wiederholt behauptet, ein Abkommen stehe kurz bevor. Passiert ist bislang jedoch nichts.

Kritik von allen Seiten: Trump wegen des Iran-Kriegs zunehmend unter Druck

Der Präsident steht wegen seines Iran-Kriegs unter zunehmendem Druck – sowohl von politischen Gegnern als auch von Verbündeten. Kritiker warnen, Trump manövriere sich in eine Sackgasse. Was er ursprünglich als kurzen Militäreinsatz verkauft hatte, ist längst in eine festgefahrene Situation übergegangen.

Am Mittwoch verabschiedete das Repräsentantenhaus eine weitgehend symbolische Resolution zur Beendigung des Krieges – vier Republikaner stimmten dafür. Auch das Verhältnis zu Israel ist angespannt: Trump bestätigte, Premierminister Netanyahu in einem Telefonat als "verdammt verrückt" bezeichnet zu haben.

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/fka/news.de/stg

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