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Alina Kabajewa: Zickenkrieg im Kreml eskaliert - Ex-Turnerin greift nach der Macht

Die alte Aufnahme zeigt Wladimir Putin und Alina Kabajewa. Bild: picture-alliance/ dpa | epa/Presidential Press Service/Itar

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  • Alina Kabajewa entfacht Zickenkrieg im Kreml
  • Ex-Turnerin stürzt einstige Mentorin Irina Winer
  • Alina Kabajewa könnte bald Russlands Sportministerin werden

Beinahe 25 Jahre lang bestimmte Irina Winer über das Schicksal russischer Sportgymnastinnen. Doch ausgerechnet ihre einstige Musterschülerin Alina Kabajewa hat sie nun vom Thron gestoßen und damit einen waschechten Zickenkrieg im Kreml entfacht. Darüber berichtet aktuell "Bild".

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Alina Kabajewa entfacht Zicken-Krieg im Kreml

Der öffentliche Bruch zwischen Alina Kabajewa und Irina Winer erfolgte bereits 2024 bei den BRICS-Spielen in Kasan. Was als sportlicher Wettbewerb begann, endete in einem Wortgefecht, bei dem Winer ihre frühere Athletin lauthals anbrüllte. Die Konsequenzen folgten prompt: Winers Verband wurde aufgelöst, ihr Amt als Nationaltrainerin musste sie abgeben. Im Kreml tobt seither ein Machtkampf, der weit über den Sport hinausreicht.

Alina Kabajewa mit steilem Aufstieg im Kreml

Alina Kabajewas Aufstieg im russischen Machtapparat verlief steil. Die frühere Olympiasiegerin wechselte zunächst als einfache Abgeordnete in die Duma, bevor sie zur Vorsitzenden der National Media Group aufstieg - einem Großkonzern, der die russische Bevölkerung mit kremlfreundlicher Berichterstattung versorgt. Parallel dazu gründete sie eine eigene Sportakademie. Der Zeitpunkt war kein Zufall: Im Sommer 2021 hatte Russland bei den Olympischen Spielen in Tokio die fest eingeplanten Goldmedaillen in der Rhythmischen Sportgymnastik verpasst. Damals begann Winers Machtmonopol bereits zu bröckeln.

Alina Kabajewa stürzt einstige Mentorin Irina Winer

Alina Kabajewas Schule erhielt schließlich großzügige finanzielle Ausstattung und weitreichende Sonderrechte - ein offener Affront gegen ihre einstige Förderin. Was als sportliches Projekt begann, entwickelte sich zum Instrument im Machtkampf zweier Frauen, die beide auf ihre Weise das System Putin verkörpern.

Alina Kabajewa in Korruptionsskandal verwickelt

Aktuell ist Alina Kabajewa in einen Korruptionsskandal verwickelt. Beim Bau ihrer Turnakademie wurden nach Angaben des russischen Innenministeriums umgerechnet rund 95 Millionen Euro veruntreut, weitere 18 Millionen Euro sollen gewaschen worden sein. Wegen dieser Vorwürfe müssen sich 13 Personen vor Gericht verantworten, darunter hochrangige Gazprom-Manager. Das Verfahren offenbart ein undurchsichtiges Geflecht zwischen Staatskonzern und Sport.

Alina Kabajewa könnte bald Russlands Sportministerin werden

Der Korruptionsskandal scheint Alina Kabajewas Aufstieg im Kreml allerdings nicht zu bremsen. Laut "Bild" kursieren Spekulationen, dass sie zur russischen Sportministerin ernannt werden könnte. Ihre Nähe zu Kremlchef Wladimir Putin macht sie offenbar unantastbar.

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/bua/news.de/stg

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