Eklat im US-Senat: Trumps Finanzminister erhebt schwere Epstein-Vorwürfe gegen Senator
Eklat im US-Senat: Anhörung endet in heftigem Schlagabtausch um Jeffrey Epstein Bild: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS | Gustavo Valiente
Erstellt von Mia Lada-Klein
04.06.2026 10.26
- Scott Bessent und Senator Ron Wyden lieferten sich ein hitziges Wortgefecht
- Finanzminister stellte Verbindungen von Wydens Sohn zu Jeffrey Epstein in den Raum
- Debatte verschärft politischen Streit um Veröffentlichung der Epstein-Unterlagen
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Bei einer Anhörung im US-Senat ist es zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen Finanzminister Scott Bessent und dem demokratischen Senator Ron Wyden gekommen. Auslöser waren Vorwürfe rund um die Aufarbeitung der Finanzgeschäfte des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Die Debatte eskalierte, als Bessent plötzlich die Familie des Senators ins Spiel brachte.
Streit um Epstein-Unterlagen sorgt für Spannungen im US-Senat
Laut "Raw Story" kritisierte Ron Wyden während der Anhörung das Finanzministerium scharf. Der Senator warf der Behörde vor, wichtige Informationen zu Jeffrey Epsteins Finanztransaktionen nicht ausreichend offengelegt zu haben. Wyden, der sich seit Jahren mit den finanziellen Netzwerken des verurteilten Sexualstraftäters beschäftigt, forderte mehr Transparenz und eine umfassende Aufklärung. Seine Vorwürfe richteten sich direkt gegen das von Scott Bessent geführte Ministerium.
US-Finanzminister kontert bei Anhörung mit persönlichen Anschuldigungen
Die Diskussion nahm eine überraschende Wendung, als Bessent nicht auf die Kritik einging, sondern stattdessen den Sohn des Senators erwähnte. Der Finanzminister behauptete, Adam Wyden habe sich in der Vergangenheit mit Jeffrey Epstein getroffen, um über mögliche Investitionen zu sprechen. Mit dieser Aussage verlagerte sich die Debatte schnell von politischen Fragen auf persönliche Vorwürfe. Bessent stellte die Verbindung zwischen Adam Wyden und Epstein mehrfach in den Mittelpunkt seiner Wortmeldungen.
Ron Wyden weist Vorwürfe gegen seinen Sohn Adam Wyden entschieden zurück
Der demokratische Senator reagierte umgehend und attackierte den Finanzminister seinerseits. Statt auf die Anschuldigungen gegen seinen Sohn einzugehen, warf Wyden der Regierung vor, von den eigentlichen Fragen ablenken zu wollen. Die hitzige Auseinandersetzung sorgte für Unruhe im Sitzungssaal. "Raw Story" sprach von einem der schärfsten Wortgefechte der vergangenen Monate im US-Senat.
Treffen zwischen Adam Wyden und Jeffrey Epstein sorgt erneut für Diskussionen
Hintergrund der Vorwürfe ist ein bekannt gewordenes Treffen zwischen Adam Wyden und Jeffrey Epstein aus dem Jahr 2016. Dieses war bereits zuvor in freigegebenen Dokumenten des US-Justizministeriums erwähnt worden. Ob aus dem Kontakt geschäftliche Beziehungen entstanden oder ob es bei einem einmaligen Gespräch blieb, ist weiterhin Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Neue Belege für Fehlverhalten wurden während der Anhörung nicht vorgelegt.
Epstein-Affäre belastet Trump-Regierung weiter
Der Streit fällt in eine Zeit, in der die Epstein-Akten weiterhin für politische Spannungen in Washington sorgen. Kritiker werfen der Trump-Regierung vor, die vollständige Veröffentlichung wichtiger Unterlagen über Monate verzögert zu haben. Zugleich wächst der Druck auf aktuelle und ehemalige Regierungsvertreter, offene Fragen rund um die Finanznetzwerke des verstorbenen Milliardärs und Sexualstraftäters zu beantworten. Die jüngste Senatsanhörung zeigt, wie emotional und politisch aufgeladen das Thema weiterhin ist.
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