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Berlin: Mit Kokosnuss und Blumen - Hindu-Tempel öffnet

Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Peter Jesche

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Es ist ein besonderer Tag für die Hindu-Gemeinde in Berlin und bundesweit: Nach gut zwei Jahrzehnten Planungs- und Baugeschichte feiert der Hindu-Tempel im Stadtteil Neukölln nun Eröffnung. Bis Sonntag sind dazu jeden Tag unterschiedliche Rituale geplant, um dem Tempel und den Figuren der Gottheiten Leben und Segnung einzuhauchen. Ab Samstag steht er dann für Besucher offen, wie Vilwanathan Krishnamurthy vom Trägerverein erklärt. "Ich freue mich sehr. Ein großer Traum ist in Erfüllung gegangen." Im Tempel seien alle Menschen herzlich willkommen.

Tempelweihe am Sonntag als Höhepunkt

Höhepunkt wird die Tempelweihe am Sonntag sein. Ein Priester gießt dazu mit Hilfe eines Krans nach altem Ritus Wasser aus dem indischen Fluss Ganges und aus Berlin über die Turmspitze des Tempels. Dies soll laut Krishnamurthy die göttliche Kraft symbolisieren, die den Tempel und die zahlreichen Götterfiguren im Inneren von oben in Besitz nimmt. Die Figuren werden bereits vorher in den Tempel gebracht.

Solche Bauten sind in Deutschland vergleichsweise selten. Einen bekannten Tempel gibt es Hamm. Der Tempel in Neukölln ist nach Eröffnung erst der zweite Hindu-Tempel Berlins. Er ist der hinduistischen Gottheit Ganesha, die einen Elefantenkopf hat, gewidmet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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