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Wladimir Putin: Union kritisiert AfD und Firmen für Teilnahme an Putin-Forum

Wladimir Putin (l) zusammen mit Ex-Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Bild: picture alliance | Alexander Zemlianichenko

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Die Teilnahme von AfD-Politikern und deutschen Unternehmern an einem großen Wirtschaftsforum von Kremlchef Wladimir Putin in St. Petersburg stößt bei der Union auf Kritik. "Putin steht ein Stück weit mit dem Rücken an der Wand, und wenn er jetzt diese Propaganda-Auffrischung dadurch bekommt, dass Wirtschaftsvertreter und Politiker der AfD ihm zu Kreuze kriechen in St. Petersburg, dann ist das kontraproduktiv", sagte der außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, im ARD-"Morgenmagazin".

Bei dem von heute bis Samstag laufenden Wirtschaftsforum ist Putin Gastgeber. Erstmals seit Jahren sind nun auch deutsche Unternehmer wieder offiziell dabei. Eingeladen sind zudem mehrere Politiker der AfD, unter anderem der Bundestagsabgeordnete und baden-württembergische Landesvorsitzende, Markus Frohnmaier. Er hob vorab hervor, dass seine Teilnahme keine Billigung des Krieges in der Ukraine bedeute.

Hardt: Beteiligung "unpatriotisch"

Russland führt seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Bis zum Beginn des Krieges war Deutschland Russlands größter europäischer Handelspartner – mit einem Volumen von 59,7 Milliarden Euro 2021 und 80 Milliarden Euro auf dem Höhepunkt im Jahr 2012.

Sich jetzt an Putins Forum zu beteiligen, verurteilte Hardt. "Das ist unpatriotisch, das ist nicht im Interesse Deutschlands, das ist im Interesse fremder Mächte", sagte er. Man habe sich schließlich entschlossen, der russischen Aggression mit politischen und wirtschaftlichen Mitteln entgegenzutreten. "Dazu gehört die wirtschaftliche und politische Isolation Russlands. Putin spürt das, die russische Wirtschaft spürt das, auch die Kriegswirtschaft, mit der er ja diesen Krieg gegen die Ukraine organisiert, spürt das", sagte Hardt. "Wir brauchen diesen wirtschaftlichen Druck auf Putin."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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