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Donald Trump bereichert sich: Es geht um Milliarden - "The Don" macht sich mit Aktien-Trick die Taschen voll

Donald Trump hat Grund zur Freude: Nach einem Milliarden-Deal des Pentagon klingeln bei dem US-Präsidenten auch privat die Kassen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump unter Korruptionsverdacht
  • US-Präsident bunkert Tech-Aktien vor Milliarden-Deal im Pentagon
  • Weißes Haus dementiert "Interessenskonflikt" und Trump-Bereicherung

Noch befriedigender als das Gefühl von Macht, das Donald Trump nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus als US-Präsident jeden Tag erlebt, dürfte "The Don" vermutlich nur das Geräusch von klingelnden Kassen finden - vor allem dann, wenn der Geldsegen auf seine eigenen Konten prasselt. Dass es Donald Trump bei seinen Einkünften nicht immer sonderlich genau nimmt, wenn es um die Vermeidung von Korruption geht, wurde dem Republikaner bereits mehrfach zur Last gelegt - nun soll sich Donald Trump offenbar mit einem weiteren Milliarden-Deal privat die Taschen vollgemacht haben.

Donald Trump unter Korruptionsverdacht: Aktienkauf vor Pentagon-Deal macht "The Don" noch reicher

Davon ist zumindest aktuell in der"New York Times" zu lesen. Dem Bericht zufolge erwarb Donald Trump Anfang Aktien des Technologiekonzerns Dell im Wert von mindestens einer Million Dollar - so weit, so unspektakulär, möchte man glauben. Doch als das texanische Unternehmen nur wenige Monate später einen Pentagon-Vertrag über 9,7 Milliarden US-Dollar erhielt, stand Donald Trump plötzlich als großer Gewinner mit einer Menge Geld mehr auf dem Konto da.

Weißes Haus dementiert "Interessenskonflikt" und Trump-Bereicherung

Die zeitliche Abfolge wirft nun Fragen auf und befeuert Vorwürfe eines möglichen Interessenkonflikts. Nach Bekanntgabe des Deals mit dem US-Verteidigungsministerium kletterte der Dell-Aktienkurs im vorbörslichen Handel um rund fünf Prozent. Trumps Umfeld weist die Korruptionsanschuldigungen wenig überraschend zurück: "Es gibt keinen Interessenkonflikt", erklärte Pressesprecherin Amy Kelly.

Donald Trump deckt sich mit Aktien ein vor zu erwartendem Kurssprung

Laut den Offenlegungspflichten für US-Präsidenten tätigte Donald Trump im Februar einen Dell-Aktienkauf im Wert zwischen einer und fünf Millionen Dollar. In den darauffolgenden Monaten kamen weitere, kleinere Investitionen hinzu. Die Dokumente geben teilweise nur Spannen statt exakter Beträge an. Insgesamt verzeichnete Trumps Investmentportfolio im ersten Quartal dieses Jahres mehr als 3.600 Transaktionen. Dabei wechselten Anteile an Großbanken, Industrieunternehmen und Technologiegiganten den Besitzer.

Der Pentagon-Auftrag, der Ende Mai 2026 verkündet wurde, macht Dell zum zentralen Verwalter von Microsoft-Softwarelizenzen für das gesamte Verteidigungsministerium. Das Unternehmen soll Cloud-Abonnements und lokal installierte Software für die US-Streitkräfte, Geheimdienste und die Küstenwache bereitstellen.

Pentagon schließt Milliardenvertrag mit Dell - und Donald Trump kassiert Millionenspende

Nur neun Tage nach seinem millionenschweren Aktienkauf trat Trump bei einer Veranstaltung in Georgia auf – und warb öffentlich für das Unternehmen. "Geht raus und kauft euch einen Dell-Computer", empfahl der Präsident dem Publikum.

Der Auftritt hatte einen besonderen Hintergrund: Im Dezember hatten Dell-Gründer Michael Dell und seine Frau Susan eine Spende von 6,25 Milliarden Dollar zugesagt. Das Geld soll in Trumps Initiative "Trump Accounts" fließen, ein Programm zur Einrichtung steuerbegünstigter Sparkonten für amerikanische Kinder. Trump nutzte die Veranstaltung, um die Großzügigkeit der Dell-Familie zu würdigen. Kaum verwunderlich, dass die Verflechtungen zwischen präsidialem Lob, Milliarden-Spende und persönlichem Aktienbesitz einen bitteren Beigeschmack hinterlassen...

Lässt Donald Trump die Spuren seiner Korruption gezielt verwischen?

Die Trump-Organisation verteidigt die Aktiengeschäfte mit einem besonderen Konstrukt: Externe Investmentmanager würden die Trades automatisiert ausführen. "Diese Struktur wurde bewusst so gestaltet, dass eine klare Trennung zwischen Präsident Trump und den unabhängigen Vermögensverwaltern besteht", teilte das Unternehmen mit. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen klassischen Blind Trust – Trump kann weiterhin über seine Investments informiert werden.

Als Präsident der Vereinigten Staaten ist Donald Trump von Gesetzen ausgenommen, die anderen Bundesangestellten verbieten, in ihrer Amtsrolle zum eigenen finanziellen Vorteil zu handeln. Robert Weissman von der Organisation Public Citizen kritisiert: "Es ist unmöglich zu wissen, wo das persönliche Profitstreben endet und die Politikgestaltung bei diesem Präsidenten beginnt."

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/news.de/stg

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