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Donald Trump: Mitten in der Nacht wütet Trump - "Ich bin ein unschuldiger Mann"

Mitten in der Nacht flehte Donald Trump, dass er unschuldig ist. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Donald Trump: Ex-Anwalt spricht plötzlich von Zwang zur Aussage
  • Donald Trump tobt in der Nacht nach brisanter Äußerung
  • Donald Trump fleht: Er ist ein "unschuldiger Mann"

In den frühen Morgenstunden, kurz nach 1 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit, meldete sich Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social zu Wort. Der ehemalige Präsident verlangte darin die Aufhebung sämtlicher straf- und zivilrechtlicher Urteile gegen ihn im Bundesstaat New York. Als Grundlage für seine Forderung führte Trump Äußerungen seines früheren Rechtsbeistands Michael Cohen an.

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Donald Trump: Ex-Anwalt spricht plötzlich von Zwang zur Aussage

Cohen hatte sich im Podcast von Michael Smerconish geäußert und dabei brisante Behauptungen aufgestellt. Der einstige Trump-Vertraute, der als Vermittler bei der Schweigegeldzahlung an Erwachsenenfilm-Darstellerin Stormy Daniels fungierte und dafür eine Gefängnisstrafe absaß, beklagte sich über seine gesellschaftliche Ächtung. Er behauptete, im Rahmen der Ermittlungen zur Daniels-Schweigegeldzahlung unter Zwang zur Aussage gegen seinen früheren Chef gedrängt worden zu sein.

Donald Trump tobt in der Nacht nach brisanter Äußerung

Trump griff diese Bemerkungen seines ehemaligen Vertrauten sofort auf. Nach einer langen Nacht, in der er Wahlempfehlungen für republikanische Kandidaten veröffentlichte, nutzte er Cohens Podcast-Aussagen als rechtliche Waffe gegen seine Verurteilungen.

In seiner nächtlichen Tirade bezeichnete Trump Cohen durchgängig als "Hauptzeugen" der gegen ihn gerichteten Verfahren. Der Ex-Präsident argumentierte, wenn ein zentraler Belastungszeuge vollständig zurückrudere und dabei enthülle, unter Zwang ausgesagt zu haben, müsse der Fall umgehend fallen gelassen werden. Besonders dann, wenn die Staatsanwaltschaft selbst zugegeben habe, dass dieser Zeuge der einzige Grund für die Anklageerhebung gewesen sei.

Donald Trump fleht: Er ist ein "unschuldiger Mann"

Trump nahm die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James und Bezirksstaatsanwalt Alvin Bragg direkt ins Visier. Er warf den beiden demokratischen Juristen vor, Cohen unter Druck gesetzt und gezwungen zu haben, gegen ihn auszusagen. Cohen sei zum Schlüsselspieler in dem gemacht worden, was Trump als "politische Hexenjagd" bezeichnete.

Den Abschluss seiner nächtlichen Stellungnahme bildete ein persönlicher Appell an die Justiz. Er inszenierte sich als Opfer eines politisch motivierten Systems und klagte "Ich bin ein unschuldiger Mann, der schrecklich behandelt wurde."

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