Rentenbeiträge steigen erneut: Arbeitnehmer aufgepasst - so hart trifft Sie die Beitragserhöhung
Die Beiträge für die Rentenkasse sollen 2028 erneut steigen - um stolze 1,3 Prozentpunkte. Bild: picture alliance/dpa | Fernando Gutierrez-Juarez
Von news.de-Redakteur Felix Schneider
01.06.2026 09.08
- Ab 2028 sollen die Rentenbeiträge weiter steigen - auf bis zu 19,9 Prozent
- Wie teuer das für Sie wird, können Sie mit unserem Renten-Rechner errechnen
- Die Rentenkommission arbeitet aktuell an Lösungen, die Rentenkasse zu stabilisieren
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Der nächste Renten-Knall folgt für Arbeitnehmer: Laut Prognose soll der Beitrag für die Rentenkasse weiter steigen - 2028 sogar auf sagenhafte 19,9 Prozent. Das wäre ein Sprung von 1,3 Prozentpunkten, so viel wie nie zuvor. Das macht sich deutlich bemerkbar beim Nettolohn. Was Arbeitnehmer zum Renten-Hammer wissen müssen, lesen Sie hier.
So teuer wird die Beitragserhöhung für Arbeitnehmer
Die Mehrbelastung wird laut "Bild" deutlich zu spüren sein - bei einem Monatsgehalt von 3.500 Euro würden Arbeitnehmern jährlich satte 273 Euro fehlen, die in die Rentenkasse fließen sollen. Bei einem Bruttogehalt von 4.500 Euro würde die Mehrbelastung pro Jahr sogar um 351 Euro ansteigen.
Der Renten-Rechner: Jetzt herausfinden, wie viel die Erhöhung Sie kostet
Was die Renten-Prognosen für Ihr Gehalt bedeuten, können Sie ganz leicht mit dem News.de-Rentenrechner herausfinden:
Rentenbeitragsrechner 2028
Geben Sie Ihr aktuelles Brutto-Gehalt ein. Der Rechner zeigt Ihnen den Vergleich zwischen dem aktuellen Rentenbeitrag von 18,6 % und dem für 2028 prognostizierten Beitragssatz von 19,9 %.
Erste Ideen zur Stabilisierung der Rentenkasse in Arbeit
Dass das langfristig kaum tragbar sein wird, weiß natürlich auch die Politik. Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, hat bei einem Vortrag mehrere Möglichkeiten erläutert, wie sich die Rentenkasse stabilisieren ließe: Höhere Löhne, eine längere Lebensarbeitszeit sowie eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze.
Auch wird diskutiert, ob Einschnitte bei der Rente auf die Pensionen von Beamten übertragen werden sollten. "Eine große Rentenreform, die die Pensionen außen vorlässt, kann ich mir nicht vorstellen", erklärte beispielsweise der CDU-Bundestagsabgeordnete und Junge-Union-Chef Johannes Winkel in einem Podcast des Portals "Table Briefings".
Welche Reformen letztendlich in die Tat umgesetzt werden, das soll die Rentenkommission in Berlin entscheiden. Die Ergebnisse werden Ende Juli erwartet. Wie erfolgreich die Kommission die Rentenkasse mit ihren Reformplänen stabilisieren kann, beeinflusst möglicherweise sogar den Fortbestand der schwarz-roten Bundesregierung unter Friedrich Merz.
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