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Sergej Schoigu: Ex-Verteidigungsminister droht der Ukraine - Angriff kann jeden Moment passieren

Sergej Schoigi droht der Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Pavel Bednyakov

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  • Sergej Schoigu droht mit einem weiteren Angriff auf die Ukraine: Er könnte jeden Moment erfolgen
  • Der frühere russische Verteidigungsminister sagt, dass Russland über alles Nötige für einen Schlag verfügt
  • Putins Vertrauter nimmt ukrainische Munitionsfabriken ins Visier

Russland droht der Ukraine mit einem weiteren Vergeltungsschlag. Dieser könnte nach Aussagen von Sergej Schoigu jeden Moment erfolgen, wie der Sekretär des russischen Sicherheitsratesauf einer Pressekonferenz im Rahmen des 1. Internationalen Sicherheitsforums sagte.

Sergej Schoigu droht mit baldigem Ukraine-Angriff - Russland besitzt alles Notwendige

Russland habe vor der "potenziellen Schlagkraft eines Angriffs gewarnt – und wir haben sie auch demonstriert", zitiert die russische staatliche Nachrichtenagentur "Tass" den früheren Verteidigungsminister. Die Reporter ließ er wissen, dass Russland mutmaßlich vorbereitet sei: "Wir verfügen über alles, was wir dafür benötigen." Schoigu will damit offenbar Russlands militärische Stärke betonen. "Wenn jemand denkt und sagt, dass in Russland nichts mehr übrig ist und wir deshalb solche Waffen einsetzen – dann irrt er sich gewaltig."

Ex-Verteidigungsminister Schoigu ergeht sich in Angriffsfantasien

Wie vernichtend ein solcher Schlag sein kann, hat das russische Militär seinen Aussagen nach zuletzt demonstriert. Russland verübte am 24. Mai einen Vergeltungsschlag auf die Ukraine, nachdem es zu einem Drohnenangriff auf ein Wohnheim in Starobilsk im von Russland besetzten Gebiet Luhansk kam. Schoigu ergänzte zu dem Angriff: "Und wenn wir es für notwendig erachten, mit der Kraft zu reagieren, von der wir wiederholt gesprochen haben, werden wir auf den Terrorakt reagieren, der das Leben unserer jungen Männer und Frauen gekostet hat." Das russische Militär setzte dann bei einem Großangriff auf die Ukraine unter anderem auch die neue und wegen ihrer Zerstörungskraft besonders gefürchtete Mittelstreckenrakete des Typs Oreschnik ein. Insbesondere die Hauptstadt Kiew wurde dabei schwer getroffen. 

Weitere Schläge gegen die Ukraine sollen nach Angaben aus dem russischen Außenministerium folgen. Moskau führt auch hier zur Begründung Vergeltung für den Tod von Zivilisten in Starobilsk an. Russland warnte ausländische Botschafter, Kiew zu verlassen. Das sei eine ernste Warnung gewesen, betonte der Putin-Vertraute. 

Putin-Vertrauter nimmt Munitionsfabriken ins Visier

Nicht nur Kiew rückt in den Fokus russischer Angriffsfantasien. Auch ukrainische Munitionsfabriken sollen nicht verschont bleiben. Sobald diese Betriebe Munition herstellen, würden russische Streitkräfte angreifen.

Schoigus Aussagen werfen Fragen auf, wie stark Russlands Verteidigungsfähigkeit noch ist. Unter einem Ausschnitt von der Pressekonferenz, die der Account WarTranslated auf der Plattform X teilte, verweisen einige Nutzer auf die personellen und materiellen Verluste von Putins Truppen. Andere betonen die offenkundige Stärke der Ukraine. Klar ist: Die Ukraine hat ihre Drohnenstrategie ausgebaut. Mit diesen Waffen gelang es den ukrainischen Streitkräften bereits, Ziele in Russland anzugreifen. Dennoch fehlen der Ukraine Luftabwehrsysteme aus den USA. Davor warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den US-Präsidenten Donald Trump in einem Brief.

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/loc/news.de/dpa

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