Wladimir Putin: Bericht deckt bizarre Regeln für geheime Kinder des Kreml-Chefs auf
Mit der ehemaligen Turnerin Alina Kabajewa, hier auf einem Foto aus dem Jahr 2004, soll Wladimir Putin Gerüchten zufolge mehrere Kinder haben. Bild: picture-alliance/ dpa | epa/Presidential Press Service/Itar
Erstellt von Claudia Löwe
29.05.2026 11.26
- Wladimir Putin hält Privatleben streng geheim - doch die Gerüchte bleiben
- Neuer Bericht über Putins heimliche Kinder lässt aufmerken
- Kreml-Chef setzt angeblich auf "westliche Erziehung" seiner Söhne durch Personal aus Nato-Staaten
Die Gerüchte um Wladimir Putins Privatleben halten sich seit Jahren hartnäckiger als ein Kater nach einer mit russischem Wodka durchzechten Nacht: Angeblich unterhielt der Kreml-Chef, der von 1983 bis 2013 mit Ljudmila Putina verheiratet war, jahrelang eine Liebschaft mit der russischen Turnerin Alina Kabajewa und bekam mit der heute 43-Jährigen Gerüchten zufolge zwei Kinder. Über eben jene Sprösslinge, die einem Beitrag von "The Daily Beast" zufolge die Namen Wladimir Junior und Ivan tragen sollen, kommen jetzt wilde Enthüllungen ans Tageslicht, die aufmerken lassen.
Wladimir Putin und seine geheimen Kinder: Neuer Bericht enthüllt bizarre Details zur Erziehung
Ein neuer Bericht der russischen Investigativeinheit "Systema" von Radio Free Libertyenthüllt, wie die vor der Öffentlichkeit verborgenen Nachkommen des Kreml-Chefs aufwachsen. Offiziell hat der Kreml die Existenz der beiden Jungen zwar nie bestätigt, doch eine ehemalige Mitarbeiterin Wladimir Putins, die von "Systema" aufgespürt wurde, packte pikante Details über die Kindererziehung der Nachkommen des Kreml-Chefs aus. Demnach lässt Wladimir Putin seine geheimen Söhne ausgerechnet von Kindermädchen aus westlichen Nato-Ländern zu "gebildeten Europäern" erziehen - ein Umstand, der einer gewissen Ironie nicht entbehrt, wettert Putin doch stets und ständig öffentlich gegen die Nato und den Westen.
Kreml-Chef hasst die Nato - und stellt doch Kindermädchen aus dem Westen ein
Die angeblich 2015 und 2019 geborenen Kinder, die aus der Verbindung von Putin und Alina Kabajewa stammen sollen, die heute als Cheftrainerin der rhythmischen Sportgymnastik in Russland in Amt und Würden ist, wachsen laut dem Bericht nahezu vollständig abgeschottet auf Putins streng bewachtem Familienanwesen in Waldai auf – unter bizarren Regeln und extremer Geheimhaltung. In den vergangenen acht Jahren sollen mindestens 20 ausländische Betreuer und Tutoren für die beiden Jungen angestellt worden sein. Dabei soll Wladimir Putin größten Wert auf extreme Geheimhaltung legen: Keiner der Angestellten erfuhr offenbar jemals, dass sie für den russischen Präsidenten arbeiteten. Offiziell standen sie bei einem russischen Unternehmen auf der Gehaltsliste – als Übersetzer geführt. Eine von Putins Ex-Mitarbeiterinnen beschrieb ihre Situation so: "Ich war einfach eine Person, die Befehle und Anweisungen erhielt."
Wladimir Putin als Papa: So bizarr sind die Regeln für die Kindererziehung beim Kreml-Chef
Die Arbeitsbedingungen auf dem Waldai-Anwesen gleichen dem Bericht zufolge einem Hochsicherheitstrakt mit Krankenhaus-Atmosphäre. Sämtliche Kindermädchen und Tutoren müssen sich medizinischen Untersuchungen unterziehen und dürfen keine intensiven Parfüms tragen. Als einige Betreuerinnen barfuß durch die Räume liefen, wurden sie gerügt – das galt als "unhygienisch". Im Jahr 2018 wurde sogar eine regelrechte Untersuchung eingeleitet, weil eine Angestellte angeblich die Hygienevorschriften nicht einhielt.
Die Isolation der Putin-Sprösslinge fordert ihren Tribut: Eine irisch-kanadische Nanny namens Jane schilderte das Leben dort als "Quarantäne-Bedingungen", da Mitarbeiter das Gelände nicht eigenständig verlassen durften. Der britische Englischlehrer Harry bat 2023 um unbezahlten Urlaub – Grund war ein Burnout durch das abgeschottete Leben auf dem Anwesen.
Kreml-Chef lässt seine Söhne angeblich nach strikten Regeln erziehen
Neben den strikten Hygieneregeln gelten auch klare ideologische Vorgaben für die Betreuung der Junior-Putins. Ein von "Systema" eingesehener Vertrag enthält detaillierte Anweisungen zum Umgang mit Geschlechterrollen und Aufklärungsunterricht – passend zu Putins bekannter Abneigung gegen alles "Nichttraditionale". Den Betreuern wurde unmissverständlich mitgeteilt: "Vielleicht ist es sinnvoll darauf hinzuweisen, dass das 'Mündel' ein Junge ist, und bei Rollenspielen darf er nur männliche Namen erhalten und nur männliche Rollen spielen." Zudem warnte der Vertrag ausdrücklich: "Unter keinen Umständen sollten Sie LGBT-bezogene Themen diskutieren." Die Kontrolle geht noch weiter: Die Kindermädchen müssen täglich seitenlange Berichte über sämtliche Aktivitäten mit den Kindern verfassen – inklusive Fotos und Illustrationen.
Wladimir Putins Kindermädchen wirft das Handtuch laut aktuellen Enthüllungen
Anfang Mai 2026 verließ die südafrikanische Nanny Carol das Anwesen überraschend – sie kündigte ohne jede Begründung. Sie gehörte zu den drei ausländischen Kindermädchen, die noch im Januar 2026 für die beiden Jungen zuständig gewesen sein sollen.
Der fundamentale Widerspruch zwischen Putins öffentlicher Rhetorik und seinem privaten Handeln bleibt damit bestehen: Während der Kreml seit dem Beginn des Ukraine-Krieges 2022 unermüdlich gegen den "kollektiven Westen" und die "Angelsachsen" wettert, vertraut der russische Präsident die Erziehung seiner Söhne genau jenen Nationen an, die er als Feinde Russlands darstellt. Die Jungen sollen offenbar zu "gebildeten Europäern" heranwachsen – betreut von Bürgern aus Ländern, deren Vernichtung ihr Vater regelmäßig heraufbeschwört.
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