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Donald Trump: US-Präsident will Verbündeten "in die Luft jagen" - Entsetzen über Drohung

Donald Trump drohte, Oman in die Luft zu jagen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Donald Trump droht, Oman in die Luft zu jagen
  • Entsetzen über Drohung des US-Präsidenten gegenüber Verbündetem
  • Trump sorgt für Fassungslosigkeit - Beobachter hofften auf Verwechslung

Diese Drohung sorgt für massives Entsetzen. Donald Trump hat dem langjährigen US-Verbündeten Oman bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch (27. Mai) mit Zerstörung gedroht. Beobachter hatten zunächst auf eine Verwechslung gehofft, doch das US-Außenministerium zerstörte diese mit einem expliziten Beitrag beim Kurznachrichtendienst X.

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Entsetzen über Drohung von Donald Trump gegenüber langjährigem US-Verbündeten

Wie unter anderem die Portale "Rawstory" und "Metro" berichten, fiel die Drohung im Zusammenhang mit Fragen zur Straße von Hormus, die seit fast 90 Tagen blockiert ist. Die Schließung der strategisch wichtigen Wasserstraße hat die globalen Energiepreise massiv in die Höhe getrieben und belastet Trumps innenpolitische Zustimmungswerte erheblich. Auf die Frage, ob er einen Deal akzeptieren würde, der Iran und Oman die Kontrolle über die Meerenge überlässt, lehnte der US-Präsident kategorisch ab.

Donald Trump droht, Oman in die Luft zu jagen

Gegenüber den Anwesenden erklärte Donald Trump in aller Deutlichkeit: "Die Meerenge wird für alle offen sein. Es handelt sich um internationale Gewässer. Wir werden sie überwachen, aber niemand wird sie kontrollieren. Oman wird sich wie alle anderen verhalten, oder wir werden sie in die Luft jagen müssen. Das ist ihnen klar."

Trump sorgt für Fassungslosigkeit - Beobachter hofften auf Verwechslung

Zunächst vermuteten Beobachter im Nahen Osten, der US-Präsident habe sich versprochen und eigentlich Iran gemeint. Doch das US-Außenministerium zerstreute diese Hoffnung umgehend: Die Behörde veröffentlichte Donald Trumps Aussage auf ihrem offiziellen X-Account- inklusive Transkript, das eindeutig auf den arabischen Staat verwies. Die Reaktionen auf Trumps Äußerung fielen vernichtend aus. Nahostexperte Chris Doyle fragte: "Wie vielen Ländern hat Trump bereits gedroht, zu überfallen, in die Luft zu sprengen oder in die Steinzeit zurückzubomben? Oman ist ein unwahrscheinlicher Neuzugang auf dieser Liste."

Marco Rubio geht mit Reaktion auf Oman-Drohung viral

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Reaktion von Außenminister Marco Rubio, der neben Trump saß. "Rubios Kopfbewegung, als Trump droht, Oman in die Luft zu sprengen, ist wie gemacht für ein Zeitlupen-GIF", bemerkte Laurence Norman vom "Wall Street Journal". Der polnische Außenpolitik-Analyst Pawel Wojcik kommentierte: "Rubios Gesichtsmuskeln hätten sich nicht stärker anspannen können."

Oman-Außenminister warnt Trump: "Amerika hat die Kontrolle über seine eigene Außenpolitik verloren"

Die Drohung trifft einen Staat, der seit über zwei Jahrhunderten enge Beziehungen zu Washington pflegt. Oman gilt in der Region als neutraler Akteur und übernahm noch vor Kurzem eine zentrale Vermittlerrolle zwischen den USA und dem Iran, als beide Seiten nach einer Lösung für den im Februar ausgebrochenen Konflikt suchten. Doch bereits vor dem amerikanisch-israelischen Angriff hatte sich das Verhältnis abgekühlt. Omans Außenminister Sayyid Badr bin Hamad Albusaidi bat öffentlich um mehr Zeit für diplomatische Bemühungen. Im März warnte er in einem Artikel, dass "Amerika die Kontrolle über seine eigene Außenpolitik verloren" habe.

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/bua/news.de/stg

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