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Donald Trump: US-Präsident prahlt mit Demenz-Test – das Netz reagiert gnadenlos

Donald Trump prahlt damit, dass er dreimal einen Demenz-Test bestanden habe. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump prahlt nach Klinikbesuch mit bestandenen kognitiven Tests
  • US-Präsident im Netz massiv verspottet
  • Kritiker verweisen darauf, dass solche Tests der Demenz-Früherkennung dienen

Donald Trump hat sich erneut öffentlich mit seiner geistigen Fitness gebrüstet. Nur einen Tag nach einem mehrstündigen Aufenthalt im Walter-Reed-Krankenhaus für eine routinemäßige Untersuchung prahlte der 79-Jährige auf Truth Social damit, drei kognitive Tests "mit Bravour bestanden" zu haben. Gleichzeitig teilte er gegen seine Vorgänger Barack Obama und Joe Biden aus, die solche Tests nie öffentlich abgelegt hätten.

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Die Reaktionen im Netz fielen allerdings wenig schmeichelhaft aus. "Sie überwachen, wie seine Demenz fortschreitet, und er denkt, das sei ein Grund zum Angeben", kommentierte ein Instagram-Nutzer spöttisch. Ein anderer schrieb: "Die Tatsache, dass sie ihn kognitive Tests machen lassen mussten, sagt viel aus – und ich bin sicher, sie haben ihm einfach gesagt, er habe bestanden, damit er keinen Wutanfall bekommt."

Besonders pikant: Der Montreal Cognitive Assessment Test, auf den sich Trump wiederholt beruft, dient der Früherkennung von Demenz oder kognitiven Beeinträchtigungen – nicht der Messung von Intelligenz. Laut "The Daily Beast" hat der US-Präsident diese Tests im vergangenen Jahr etwa 20 Mal erwähnt, häufig unaufgefordert.

Barack Obama und Joe Biden mussten nie zum Demenz-Screening

Zahlreiche Nutzer wiesen darauf hin, dass Trumps Vergleich mit seinen Vorgängern hinkt. "Weder Präsident Obama noch Biden wurden gebeten oder mussten kognitive Tests ablegen", stellte ein Kommentator klar. Ein anderer brachte es auf den Punkt: "Natürlich haben Obama und Biden nie bestanden. Sie mussten den Test nie machen."

Der Grund ist simpel: Obama war während seiner Amtszeit deutlich jünger, weshalb Ärzte kognitive Untersuchungen nicht für medizinisch notwendig hielten. Bei Biden entschied sein medizinisches Team ebenfalls, dass formelle Screenings nicht erforderlich seien – eine Entscheidung, die allerdings kontrovers diskutiert wurde.

Gesundheitszustand von Donald Trump sorgt für Skepsis

Trumps Gesundheitszustand sorgt derweil für wachsende Skepsis in der Bevölkerung. Glaubten 2023 noch 64 Prozent der Amerikaner, seine Gesundheit sei ausreichend für das Präsidentenamt, sind es mittlerweile nur noch 44 Prozent. "Jeder, der glaubt, ein 80-Jähriger, der nie Sport treibt und nur Fast Food isst, sei bei bester Gesundheit, hat den Bezug zur Realität verloren", schrieb ein Nutzer. Trump, der am 14. Juni 80 wird, zeigt häufig Blutergüsse an den Händen und geschwollene Knöchel.

Besonders bissig fiel ein Vergleich aus, der in den sozialen Medien die Runde machte: "Das ist, als würde man damit prahlen, einen Nüchternheitstest bestanden zu haben", schrieb ein Instagram-Nutzer. "Kumpel, wenigstens würde das Durchfallen des Tests erklären, warum die Leute das Bedürfnis haben, dich einen machen zu lassen. Du hast bestanden? Mehrfach? Warum verhältst du dich dann immer noch so, wenn es keine Art von Beeinträchtigung gibt?"

Ein anderer Kommentator fasste die Stimmung knapp zusammen: "Die Witze schreiben sich buchstäblich von selbst." Auch der Appell "Mein Gott, kann ihm bitte jemand erklären, dass das kein Wettbewerb ist?" fand sich unter den Reaktionen.

Trump selbst hatte kürzlich erklärt, er könne es ertragen, als Tyrann oder Diktator bezeichnet zu werden – aber er hasse es, dumm genannt zu werden. Seinen Arzt habe er gefragt, ob es irgendeinen Test gebe, den er ablegen könne. Die Antwort: den kognitiven Test, den bisher kein Präsident gemacht habe.

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/sfx/news.de/stg

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