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Donald Trump: Experte analysiert "historischen Kollaps" des US-Präsidenten

Umfragewerte, die ihm nicht passen, nennt Donald Trump gerne "Zahlen der Fake News".  Bild: picture alliance/dpa/FR172324 AP | Ryan Murphy

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  • Donald Trump: Experte spricht von "Kollaps"
  • Historischer Trump-Absturz bei der eigenen Parteibasis
  • Donald Trump: Zölle und Iran-Konflikt als Absturz-Auslöser
  • Wirtschaft wird zum Hauptproblem für Donald Trump

Der Datenexperte Harry Enten von CNN zeigt sich verblüfft über den massiven Einbruch von Donald Trumps Beliebtheitswerten bei republikanischen Wählern in der Inflationsfrage.

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Donald Trump: Experte spricht von "Kollaps"

Während der US-Präsident in seiner ersten Amtszeit bei diesem Thema noch eine Netto-Zustimmungsrate von plus 68 Prozentpunkten unter den Anhängern seiner eigenen Partei verzeichnete, liegt er aktuell bei minus fünf Punkten. Die Zahlen stammen aus Ipsos-Umfragen, doch auch Fox-Erhebungen zeigen mit minus zwei Punkten ähnlich negative Werte.

  • "Schauen Sie sich das an! Schauen Sie sich diesen Kollaps an", erklärte der Datenanalyst in der CNN-Sendung News Central.
  • Enten betont ausdrücklich, dass es sich nicht um allgemeine Wählerdaten handelt, sondern ausschließlich um republikanische Wähler.
  • Mehrere Umfragen würden mittlerweile belegen, dass Trump beim Schlüsselthema Inflation innerhalb seiner eigenen Partei auf der falschen Seite steht.

Donald Trump: Historischer Absturz bei der eigenen Parteibasis

Doch damit nicht genug: Auch beim Thema Benzinpreise verzeichnet Trump einen drastischen Absturz innerhalb der republikanischen Basis. Im vergangenen Sommer lag seine Netto-Zustimmung zu diesem Thema noch bei plus 51 Prozentpunkten unter Republikaner-Wählern. Aktuell steht er bei minus vier Punkten.

  • "Der Boden ist komplett unter ihm zusammengebrochen", konstatiert Enten mit Blick auf den historischen Absturz.

Donald Trump: Zölle und Iran-Konflikt als Absturz-Auslöser

Als Hauptursachen für den dramatischen Vertrauensverlust nennt Enten die umstrittenen Zollmaßnahmen der Trump-Administration sowie den militärischen Konflikt mit dem Iran. Obwohl Trump bei seinem Amtsantritt 2025 die Senkung der Inflation und Lebensmittelpreise zu einem zentralen Wahlversprechen gemacht hatte, führten diese politischen Entscheidungen zu anhaltend schlechten Umfragewerten bei Wirtschafts- und Inflationsfragen.

  • Besonders der Nahostkonflikt hat die Benzinpreise in den USA drastisch in die Höhe getrieben.
  • "Die Inflation bei den Benzinpreisen ist außer Kontrolle geraten", erklärt Enten.
  • Republikaner würden sich zunehmend vom Präsidenten abwenden.
  • Der Datenanalyst unterstreicht, dass Trump bei einem Thema, das Amerikaner täglich betrifft, innerhalb seiner eigenen Basis massiv an Rückhalt verloren habe.

Wirtschaft wird zum Hauptproblem für Donald Trump

Die politische Dimension des Absturzes wird durch aktuelle Umfragedaten verschärft. Eine CNN/SSRS-Erhebung vom Januar hatte ergeben, dass 43 Prozent der republikanischen Wähler Wirtschaft und Lebenshaltungskosten als ihr wichtigstes Anliegen betrachteten. Nur vier Monate später ist dieser Anteil auf 54 Prozent angestiegen.

Enten hebt hervor, wie verheerend die schwachen Wirtschaftsumfragen für den Präsidenten sein könnten. Der Anstieg um elf Prozentpunkte innerhalb weniger Monate verdeutlicht, dass finanzielle Sorgen die republikanische Wählerbasis zunehmend dominieren. Trump verliert ausgerechnet bei jenem Themenfeld massiv an Boden, das für mehr als die Hälfte seiner eigenen Anhänger oberste Priorität hat.

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