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Donald Trump: "Schwere Erkrankung" beim US-Präsidenten? Top-Mediziner schlägt Alarm

Über den Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump gibt es weiter wilde Spekulationen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Top-Kardiologe sieht Anzeichen für "schwere Erkrankung" bei Donald Trump
  • Alarmierende Prognose nach schläfrigem Auftritt am Memorial Day
  • Weißes Haus weist Gerüchte zurück
  • Laut Trump verlief bei einem weiteren Gesundheitscheck alles "perfekt"

Die Debatte um Donald Trumps Gesundheitszustand nahm Anfang der Woche erneut Fahrt auf, als der US-Präsident bei einer Zeremonie zum Memorial Day vor laufenden Kameras mit seiner Müdigkeit kämpfte. Ein Top-Mediziner schlägt deshalb nun Alarm, während der US-Präsident sich nach einem weiteren Gesundheitscheck zu Wort meldet.

Donald Trump schwer krank? Arzt besorgt nach weiterem schläfrigem Auftritt

Der renommierte Kardiologe Dr. Jonathan Reiner vomGeorge Washington University Hospital erkennt bei Trump Anzeichen für eine "schwere Erkrankung". Das sagte der Arzt bei CNN News Central, wie" The Daily Beast" berichtet. Er bezog sich dabei auf den Vorfall auf dem Nationalfriedhof Arlington, als der 79-Jährige bei der Gedenkfeier für tote Soldaten einzunicken schien. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art in den vergangenen Monaten. "Der Präsident leidet unter schwerer Tagesmüdigkeit. Er schläft sehr häufig ein", erklärte Reiner. Der Herzspezialist, der einst den mittlerweile verstorbenen Ex-Vizepräsidenten Dick Cheney behandelte, warnte außerdem: "Chronische Schlafstörungen können das Demenzrisiko erhöhen und bei älteren Menschen zu kognitiven Beeinträchtigungen führen."

Weißes Haus dementiert Gerüchte zu Gesundheitszustand des US-Präsidenten

Die Regierung wies die medizinische Einschätzung umgehend zurück. Davis Ingle, Sprecher des Weißen Hauses, bezeichnete Reiner gegenüber "Daily Beast" als "Quacksalber-Arzt". Trump sei "der schärfste, zugänglichste und energischste Präsident der amerikanischen Geschichte" Mediziner, die sich auf Ferndiagnosen einließen oder politisch motivierte Spekulationen verbreiteten, würden eindeutig gegen den hippokratischen Eid verstoßen, den sie geschworen hätten.

Donald Trump unterzog sich weiterem Gesundheitscheck

Reiners Äußerungen fielen kurz vor Trumps geplantem Gesundheitscheck im Walter-Reed-Militärkrankenhaus am Dienstag. Nach der turnusgemäßen ärztlichen Untersuchung schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social: "Alles verlief PERFEKT." Details zu dem Befund oder den Ergebnissen gab er nicht preis. Wann das Weiße Haus genauere Informationen zur Untersuchung veröffentlichen wird, war zunächst unklar. Kritiker bemängeln, dass die Veröffentlichungen zu Trumps Gesundheit oft rosige Worte enthielten, aber kaum unabhängig nachprüfbare Fakten.

Blutergüsse und geschwollene Beine sorgten für Verwirrung

Für den 79-Jährigen war es bereits der dritte solche Termin in den vergangenen 13 Monaten. Nach der letzten regulären jährlichen Untersuchung hatte Leibarzt Sean Barbabella dem Präsidenten eine "hervorragende Gesundheit" bescheinigt. Doch die Spekulationen über Trumps geistige und körperliche Fitness ebbten dadurch nicht ab. Neben schläfrigen Auftritten sorgte er auch mit Blutergüssen an den Händen und geschwollen wirkenden Beinen für weitere Verwirrung. Bislang hat das Weiße Haus lediglich bestätigt, dass Trump an einer chronischen Veneninsuffizienz leidet. Diese Erkrankung tritt vor allem bei älteren Menschen auf. Der Präsident wird am 14. Juni 80 Jahre alt. 

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/news.de/dpa/stg

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