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Ivanka Trump: Sie stand auf Todesliste - Trump-Tochter sollte bei Anschlag getötet werden

Ivanka Trump sollte offenbar Opfer eines Anschlags werden. Bild: picture alliance/dpa | Ilia Yefimovich

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  • Ivanka Trump sollte bei Anschlag getötet werden
  • Terrorist drohte öffentlich mit Rache
  • Angeklagter verantwortlich für Anschlagswelle

Ein irakischer Terrorkommandeur muss sich in New York vor Gericht verantworten. Mohammad Baqer Saad Dawood Al-Saadi wurde am 15. Mai in der Türkei festgenommen und anschließend in die Vereinigten Staaten gebracht. Dort erwarten ihn nun sechs Anklagepunkte mit Terrorismusbezug vor dem Bundesgericht in Manhattan. Es geht auch um Anschlagspläne gegen Ivanka Trump.

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Ivanka Trump sollte bei Anschlag getötet werden

Der geplante Anschlag richtete sich gezielt gegen Ivanka Trump als Vergeltung für die Tötung des iranischen Militärchefs Qasem Soleimani. Donald Trump hatte im Januar 2020 die Anordnung zur Tötung Soleimanis in Bagdad erteilt. Al-Saadi pflegte nach Angaben von Quellen eine enge Beziehung zum getöteten General.

Nach dem Tod Soleimanis soll der Angeklagte öffentlich Rachegelüste geäußert haben, wie der frühere irakische Botschaftsmitarbeiter Entifadh Qanbar laut "New York Post" berichtete.

  • "Nachdem Qasem getötet wurde, erzählte er den Leuten überall: Wir müssen Ivanka töten, um das Haus Trump niederzubrennen, so wie er unser Haus niedergebrannt hat", erklärte er

In sozialen Medien veröffentlichte Al-Saadi eine Karte der Florida-Enklave, wo Ivanka Trump und Jared Kushner ein Anwesen besitzen. Die beigefügte arabischsprachige Drohung warnte:

  • "Ich sage den Amerikanern: Schaut euch dieses Bild an und wisst, dass weder eure Paläste noch der Secret Service euch schützen werden. Wir befinden uns derzeit in der Phase der Überwachung und Analyse. Ich sagte euch, unsere Rache ist nur eine Frage der Zeit."

Ivanka-Angeklagter verantwortlich für Anschlagswelle von Amsterdam bis Toronto

Al-Saadi gilt als hochrangiger Befehlshaber innerhalb der vom Iran unterstützten Miliz Kata'ib Hizballah. Das Justizministerium wirft ihm vor, Kontakte zum iranischen Revolutionsgarden-Korps zu unterhalten. Die Behörden sehen in ihm eine zentrale Figur bei der Planung und Koordination terroristischer Aktivitäten.

  • Sie machen Al-Saadi für eine umfangreiche Anschlagsserie verantwortlich. Das US-Justizministerium gibt an, dass er seit März beinahe 20 Attacken in Europa und Nordamerika geleitet oder koordiniert habe. Die Taten erstreckten sich über mehrere Länder und verschiedene Zielgruppen.
  • Zu den Angriffen zählt ein Sprengstoffanschlag auf eine Filiale der Bank of New York Mellon in Amsterdam. In London wurden zwei jüdische Männer Opfer einer Messerattacke. Zudem kam es zu einem Schusswaffenangriff auf das amerikanische Konsulat in Toronto.

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