Marco Rubio: US-Außenminister redet sich um Kopf und Kragen - kommt es zum Kuba-Angriff?
Außenminister Marco Rubio spricht zur Presse, bevor er auf dem Luftwaffenstützpunkt Homestead an Bord seines Flugzeugs geht. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Julia Demaree Nikhinson
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
21.05.2026 19.09
- Marco Rubio schürt Sorge vor Kuba-Angriff
- US-Außenminister redet sich um Kopf und Kragen
- Trump-Minister bezeichnet Kuba als "Bedrohung für die nationale Sicherheit"
- Beobachter glauben: Militärschlag gegen Kuba nur noch eine Frage der Zeit
Wie wahrscheinlich ist es, dass die Vereinigten Staaten Kuba angreifen? Weil mit dem iranischen Regime noch immer keine Einigung erzielt wurde, soll Donald Trump Kuba ins Visier genommen haben. Das Pentagon wurde laut aktueller Berichte bereits angewiesen, entsprechende Angriffspläne auszuarbeiten. Davon unabhängig schürte auch US-Außenminister Marco Rubio mit neuen Kuba-Aussagen die Sorge vor einem zeitnahen Angriff.
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Marco Rubio sorgt mit neuen Kuba-Aussagen für blankes Entsetzen
Vor seiner Abreise nach Helsingborg in Schweden, wo am21. und 22. Mai 2026 das Treffen der Nato-Außenminister stattfinden wird, sprach Marco Rubio über die Bedrohung, die von dem südamerikanischen Land ausgehe. "Kuba verfügt nicht nur über Waffen, die es von Russland und China erworben hat, sondern beherbergt auch russische und chinesische Geheimdienstpräsenzen in seinem Land. Daher hat Kuba gegenüber der USA stets eine Bedrohung für die nationale Sicherheit dargestellt. Es ist ein führender staatlicher Unterstützer des Terrors", so der Trump-Minister.
Wahrscheinlichkeit einer friedlichen Kuba-Lösung laut Marco Rubio "nicht hoch"
Auf die Frage, ob nicht auch eine friedliche Einigung möglich sei, beteuerte Rubio, dass es immer die Präferenz des US-Präsidenten sei, eine friedlich ausgehandelte Vereinbarung zu finden. Bei Kuba sei die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, allerdings "nicht hoch". Zudem betonte der US-Außenminister: "Der Präsident hat immer die Möglichkeit, alles zu tun, was nötig ist, um die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten zu unterstützen und zu schützen."
Beobachter glauben: Militärschlag gegen Kuba nur noch eine Frage der Zeit
In den sozialen Netzwerken sorgen die Aussagen von Marco Rubio für entsetzte Reaktionen. Etliche Beobachter sind der Überzeugung, dass der Außenminister mit seinen Antworten auf die Interviewfragen bereits den Weg für einen Angriff auf Kuba ebnet. Schließlich hat sich die Trump-Regierung vor dem Angriff auf den Iran in ähnlicher Weise geäußert:
- "Bevor also der letzte sinnlose Krieg beendet wird, den diese Regierung begonnen hat und der unsere wirtschaftliche Lage verschlechtert hat, startet die Regierung Propaganda, um einen weiteren sinnlosen Krieg zu beginnen."
- "Das Argument der nationalen Sicherheit ist so überstrapaziert"
- "Ist nicht der Iran der führende staatliche Förderer des Terrors? Ersetzen sie einfach 'Iran' durch 'Kuba'? Kuba ist kein Risiko für die nationale Sicherheit."
Ein X-Nutzer bringt es auf den Punkt: "Ohne auch nur ein einziges Land angegriffen zu haben, hat Kuba laut diesem Trottel den Iran als führenden Förderer des Terrorismus überholt. Er erfindet ganz ungeniert irgendwelchen Mist, um ein anderes Land zu terrorisieren. Wir sind die Bösen."
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