Donald Trump: Psychiater stellt Ferndiagnose - Trump "verfällt kognitiv"
Donald Trump sorgt wieder für Gesundheitswirbel. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
21.05.2026 14.52
- Donald Trump "verfällt kognitiv": Psychiater stellt brisante Ferndiagnose
- Psychiater sicher: "Trump bereitet uns auf Atomkrieg vor"
- Trump zeigt seit Jahren deutliche Symptome
- Trumps Hirntests in kurzer Zeit werfen Fragen auf
- Donald Trump ist topfit: Weißes Haus weist Vorwürfe kategorisch zurück
Der Psychiater Dr. John Gartner hat schwere Bedenken wegen US-Präsident Donald Trump. In einem Podcast des "Daily Beast" erklärt der ehemalige Dozent der Johns Hopkins University, der 79-jährige Staatschef leide an einer psychischen Erkrankung und erlebe einen kognitiven Verfall. Die Anzeichen seien mittlerweile für jedermann erkennbar. Zusammen mit seinem Kollegen Harry Segal hatte Gartner die Ferndiagnose bereits mehrfach in seinem früheren Podcast "Shrinking Trump" gestellt.
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Donald Trump "verfällt kognitiv": Psychiater stellt brisante Ferndiagnose
"Jeder, der Augen, Ohren und ein Gehirn hat und nicht die Kool-Aid getrunken hat oder von einem Maga-Zombie gebissen wurde, kann selbst sehen, dass diese Person transparent geisteskrank ist und kognitiv verfällt", sagte Gartner gegenüber Moderator Hugh Dougherty. Man benötige nicht einmal medizinische Ausbildung oder Spezialkenntnisse, um den Zustand des Präsidenten zu erkennen. Lediglich der Einfluss der "Maga-Drogen" verhindere bei manchen diese Wahrnehmung, so der Psychiater.
Psychiater sicher: "Trump bereitet uns auf Atomkrieg vor"
Besonders beunruhigend findet Gartner die jüngsten Social-Media-Aktivitäten des Präsidenten. Zuletzt veröffentlichte Trump inmitten zahlreicher KI-generierter Bilder und Videos ein Motiv, das ihn beim Drücken eines großen roten Knopfes zeigt. Für den Psychiater ist dies kein harmloses Posting, sondern eine gezielte Vorbereitung der Bevölkerung.
- "Donald Trump bereitet uns auf einen Atomkrieg vor", warnte Gartner im Podcast.
- Der Präsident wolle als Erster einen nuklearen Erstschlag durchführen, so die drastische Prognose.
- Ein Narzisst empfinde Macht durch Zerstörung und Dominanz, erklärte der Mediziner. Der Sadismus und Größenwahn Trumps würden dabei befriedigt.
Gartner betonte, Trump scherze niemals und bluffe auch nicht. Stattdessen bereite er die Öffentlichkeit systematisch auf Entwicklungen vor, die bislang als undenkbar galten.
- Der Experte zeigte sich überzeugt: "Wir werden eines Morgens aufwachen, und er wird einen nuklearen Erstschlag gestartet haben."
Trump zeigt seit Jahren deutliche Symptome
Bereits im April erklärte Gartner im selben Podcast, bei Trump seien seit 2019 Symptome einer frontotemporalen Demenz zu beobachten. Diese Form der Erkrankung beeinträchtigt massiv die Fähigkeit zu Entscheidungen und Impulskontrolle. Besonders auffällig seien die nächtlichen Aktivitäten des Präsidenten in sozialen Medien.
- "Zuallererst ist er die ganze Nacht wach und postet all diese Lügen und verrückten Sachen", beschrieb Gartner das Verhalten.
- Das Tempo allein, mit dem jemand die ganze Nacht hindurch twittere, sei ein klinisches Anzeichen für Manie oder eine Phase zunehmender Verwirrtheit (auch als "Sundowning" bekannt).
- Im Fall Trumps handle es sich um eine Kombination beider Phänomene.
Verschärfend komme hinzu, dass Trump heute über keine kritischen Berater mehr verfüge. Frühere Persönlichkeiten wie General Mattis, John Kelly oder Rex Tillerson, die als korrigierende Stimmen fungierten, seien längst verschwunden. Stattdessen umgebe sich der Präsident nun mit einem Kabinett aus "wahren Gläubigen und Psychopathen", die keinen Widerstand leisteten.
Trumps Hirntests in kurzer Zeit werfen Fragen auf
Der Präsident verweist regelmäßig auf drei kognitive Untersuchungen, die er seit seinem zweiten Amtsantritt absolviert habe. Konkret handelt es sich um den Montreal Cognitive Assessment (MoCA), ein standardisiertes Testverfahren zur Früherkennung kognitiver Beeinträchtigungen. Doch die Häufigkeit könnte nach Ansicht von Fachleuten ein Warnsignal darstellen statt einer Entwarnung.
Dr. Henry David Abraham, emeritierter Psychiatrieprofessor an der Tufts University School of Medicine, zog einen anschaulichen Vergleich: "Wenn Sie einen MoCA haben, ist das wie Ihre Temperatur zu messen", erklärte er dem "Daily Beast". Bei normalen Werten kehre niemand alle zehn Minuten zum erneuten Messen zurück. Problematische Werte hingegen würden Verlaufskontrollen erfordern.
Donald Trump ist topfit: Weißes Haus weist Vorwürfe kategorisch zurück
Das Weiße Haus reagierte umgehend auf die Äußerungen des Psychiaters. Sprecher Davis Ingle wies sämtliche Behauptungen über einen gesundheitlichen oder kognitiven Verfall des Präsidenten entschieden zurück. In einer Stellungnahme gegenüber dem "Daily Beast" verteidigte er den Zustand des Staatschefs vehement.
"Präsident Trump ist der scharfsinnigste und zugänglichste Präsident in der amerikanischen Geschichte, der unermüdlich daran arbeitet, Probleme zu lösen und seine Versprechen zu erfüllen, und er bleibt bei ausgezeichneter Gesundheit", erklärte Ingle. Die Regierung stellt damit die Darstellung Gartners grundlegend infrage.
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