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Donald Trump: Trump erlaubt wieder Giftfallen - Zyanid-Einsatz sorgt für Aufschrei

Donald Trump lässt die umstrittenen "Zyanid-Bomben" wieder zu. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Trump lässt umstrittene "Zyanid-Bomben" wieder zu
  • Umweltschützer warnen vor tödlichen Risiken für Mensch, Tier und Umwelt
  • Behörden sprechen von "eingeschränkter Nutzung" – Kritiker planen bereits Klagen

Trump-Regierung gibt grünes Licht für den Einsatz von "Zyanid-Bomben"

Wie der "Express" berichtet, hat die Regierung von Donald Trump einer hochumstrittenen Methode erneut grünes Licht gegeben: den sogenannten M-44-Fallen, die umgangssprachlich auch als "Zyanid-Bomben" bezeichnet werden. Die Geräte enthalten Natriumzyanid – eine extrem giftige Substanz, die bereits beim Einatmen, Verschlucken oder Hautkontakt tödlich wirken kann. Damit wird ein Verbot aus dem Jahr 2023 wieder aufgeweicht, das unter Joe Biden eingeführt worden war.

Weitere Nachrichten zu Donald Trump und dessen US-Politik finden Sie am Ende des Artikels.

Was sind M-44-Fallen überhaupt?

Die sogenannten M-44-Geräte wurden ursprünglich eingesetzt, um:

  • Nutztiere vor Raubtieren zu schützen
  • Wildtierkrankheiten einzudämmen
  • Gefahren durch Wildtiere für Menschen zu reduzieren
  • invasive Arten zu bekämpfen

Doch genau diese Einsatzbereiche stehen seit Jahren massiv in der Kritik.

Umweltschützer erheben schwere Vorwürfe gegen Trump-Regierung

Umweltschützer schlagen Alarm und kritisieren die Methode als gefährlich und unkontrollierbar. Besonders deutlich wird die Organisation Predator Defense, die das aktuelle Memorandum veröffentlicht hat. Die drastische Einschätzung der Aktivisten: "M-44s sind wahllose Killer und können nicht sicher eingesetzt werden."

Gefährliche Vergangenheit der Giftfallen

Die Geschichte der M-44-Fallen ist von politischen Kehrtwenden geprägt:

  • 2019 ließ Trump die Geräte in seiner ersten Amtszeit bereits wieder zu
  • Nach öffentlichem Druck wurde die Entscheidung später zurückgenommen
  • Drei US-Bundesstaaten schränkten den Einsatz bereits wegen schwerer Vorfälle ein

Ein konkreter Zwischenfall führte dazu, dass mehrere Regionen den Einsatz der Giftfallen deutlich einschränkten oder komplett verboten.

Behörde versucht zu beruhigen – doch Kritik bleibt laut

Das zuständige Bureau of Land Management (BLM) betont, es gehe nicht um eine automatische Freigabe. Ein Sprecher erklärte gegenüber "Gizmodo", das Memorandum liste lediglich Pestizide mit eingeschränkter Verwendung auf, die "als Werkzeuge unter bestehendem Recht und nach Umweltprüfung in Betracht gezogen werden können". Eine direkte Ausweitung des Einsatzes sei damit nicht verbunden. Doch diese Erklärung überzeugt die Kritiker kaum.

Neue Klagen schon angekündigt

Umwelt- und Tierschutzgruppen reagieren mit scharfer Ablehnung. Mehrere Organisationen bereiten bereits rechtliche Schritte vor. Der Streit um die M-44-Fallen dürfte damit nicht nur in der Politik, sondern auch vor Gericht weiter eskalieren – und die Debatte um Giftfallen in den USA neu entfachen.

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/news.de/stg

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