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Donald Trump: Heimliche Aufnahmen - Mitarbeiter wollen ihn offenbar "loswerden"

Mitarbeiter des Weißen Hauses wollen Donald Trump offenbar loswerden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta

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  • Mitarbeiter des Weißen Hauses packen offenbar in heimlichen Videoaufnahmen über Donald Trump aus
  • Angestellte wollen Trump offenbar loswerden
  • Entscheidungen werden mutmaßlich nicht von Trump getroffen

Mitarbeiter des Weißen Hauses üben offenbar öffentlich Kritik. Das behauptet der rechte Journalist James O'Keefe. Dafür veröffentlichte er auf der Plattform X verdeckt aufgenommene Videos, in denen sich die Angestellten nicht positiv über den US-Präsidenten äußern.

Heimlich aufgenommen: Trump-Mitarbeiter wollen ihn offenbar "loswerden"

O'Keefe, der einst Project Veritas gründete und mittlerweile die O'Keefe Media Group leitet, zeigt darin unter anderem Benjamin Elliston, einen leitenden Budgetanalysten des Weißen Hauses. "Wir müssen Trump loswerden", sagte Elliston gegenüber einer verdeckten Reporterin, die er für ein Online-Date hielt. "Im Ernst, er ist ein Chaos. Er versaut es für alle. Für alle!" Der Finanzexperte der Regierung ahnte offenbar nicht, dass seine Aussagen aufgezeichnet wurden.

Geheimer Militärkeller und mysteriöse Spenden: rechter Journalist filmt heimlich Angestellte

Besonders verärgert zeigte sich Elliston über Trumps Ballsaal-Projekt. Der Präsident wolle einen "geheimen Keller für das Militär" hinzufügen, erklärte der Budgetanalyst. Was ihn beunruhigt: Das gesamte Vorhaben werde durch private Spenden finanziert, deren Herkunft niemand kenne.

Diese Bedenken gewinnen zusätzliche Brisanz vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Kongress. Laut einem Bericht von "Rawstory" arbeiten republikanische Abgeordnete derzeit daran, eine Milliarde Dollar an Steuergeldern für das Projekt bereitzustellen.

Entscheidungen ohne den US-Präsidenten - keine Kontrolle im Weißen Haus

Auch Maxim Lott, ein Sonderassistent des Präsidenten für Innenpolitik, wurde heimlich gefilmt. Er schilderte, wie Mitarbeiter auf niedrigeren Ebenen eigenständig Entscheidungen treffen – in der Annahme, Trumps Position zu kennen. "Theoretisch sollte alles vom Präsidenten kommen, aber es kommt vielleicht von der Ebene unter ihm", erklärte Lott. Eine Kosten-Nutzen-Analyse finde dabei nicht statt. Die Gesamtstimmung im Weißen Haus bezeichnete er als "ein bisschen unkontrolliert" und fügte hinzu: "Es wird sich nicht von selbst richten."

Hinweis: Wie "Rawstory" anmerkt, hat O'Keefe eine Vorgeschichte mit selektiv geschnittenen Videos. Das unbearbeitete Material wurde nicht unabhängig überprüft.

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/ife/news.de/stg

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