Donald Trump: Geheim-Botschaft an den Papst - Rubio überbringt Trump-Warnung
Donald Trump ließ dem Papst eine Botschaft überbringen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
08.05.2026 13.39
- Donald Trump mit explosiver Botschaft an Papst Leo XIV.
- US-Präsident ließ Pontifex' Warnung durch Marco Rubio übermitteln
- Trump bekräftigt Atomwaffen-Ansage gegenüber dem Papst
Der Wirbel um den Besuch von US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan reißt nicht ab. So hatte beispielsweise das peinliche Geschenk, das der Trump-Minister dem Kirchenoberhaupt überreicht hat, in den sozialen Netzwerken für massives Gelächter, aber auch Fassungslosigkeit gesorgt. Doch von dem ungewöhnlichen Geschenk einmal abgesehen, hatte Rubio außerdem eine klare Botschaft von Donald Trump persönlich im Gepäck.
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Donald Trump mit explosiver Botschaft an Papst Leo XIV.
Wie der US-Präsident gegenüber Journalisten während einer Besichtigung der Renovierungsarbeiten am Reflecting Pool des Lincoln Memorials verriet, hatte sein Außenminister die Aufgabe, Papst Leo XIV. während seiner Vatikan-Reise eine Nachricht zu übermitteln.
US-Präsident ließ Pontifex' Warnung durch Marco Rubio übermitteln
Wie in einem beim Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) veröffentlichten Video zu sehen ist, wollte Donald Trump, dass Marco Rubio dem Pontifex "ganz freundlich und sehr respektvoll" mitteile, "dass der Iran keine Atomwaffen haben darf". Weiterhin sollte der US-Außenminister dem Papst noch einmal zu verstehen geben, dass das iranische Regime "42.000 unschuldige Demonstranten" getötet habe.
Streit zwischen Donald Trump und Papst Leo XIV. eskaliert
Dem Treffen zwischen Marco Rubio und dem Papst war ein eskalierender Konflikt zwischen Donald Trump und Leo XIV. vorausgegangen. Der US-Präsident zeigte sich zuletzt erbost darüber, dass der Pontifex seinen Krieg im Iran nicht unterstützt, und griff ihn wiederholt öffentlich an. Der Papst wiederum ließ sich von dem Republikaner jedoch nicht einschüchtern und schlug zurück.
Donald Trump erzürnt mit unbelegten Zahlen zu toten iranischen Demonstranten
In den sozialen Netzwerken sorgte weniger Trumps Botschaft an den Papst als vielmehr die Aussage des US-Präsidenten bezüglich der getöteten iranischen Demonstranten für hitzige Diskussionen. "Die Zahl steigt mit jeder Wiederholung. Es gibt KEINERLEI Beweise dafür, dass sie ihre eigenen Demonstranten getötet haben. Es gibt sie einfach nicht", heißt es in einem X-Kommentar. "Woher hat er diese Zahl von 42.000?
Wir haben keine Belege für diese Zahl gesehen", zeigte sich ein anderer X-User sauer.
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