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Donald Trump: Sein "unausweichlicher Untergang steht bevor" - Stratege gibt düstere Prognose

James Carville ist sicher: Donald Trump droht ein "schneller und unausweichlicher Untergang". Bild: picture alliance:dpa:AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Donald Trump droht "schneller und unausweichlicher Untergang"
  • Stratege offenbart Wähler-Wut auf US-Präsident
  • Experte gibt düstere Prognose zu Donald Trumps Zukunft

Es sind vernichtende Worte, die James Carville zu Donald Trump und seiner Präsidentschaft findet. Der erfahrene demokratische Politstratege ist überzeugt: Viele Trump-Wähler bereuen mittlerweile ihre Entscheidung. In einem am Donnerstag (7. Mai) veröffentlichten Video des Podcasts "Politicon" erklärte der 81-Jährige, dass selbst treue Anhänger des Präsidenten von dessen unberechenbarem Verhalten genug hätten.

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Donald Trump droht "schneller und unausweichlicher Untergang" laut Stratege

"Die Leute sind entsetzt darüber, was er bis zum Wahltag noch anstellen wird", sgte der frühere Clinton-Berater. "Und man muss sich Sorgen machen, was er in der Außenpolitik bis zum Wahltag unternehmen wird, denn sein schneller und unausweichlicher Untergang steht bevor." Die Wähler-Wut sei laut Carville deutlich spürbar. "Es sind nicht nur die schlechten Umfragewerte. Man kann es fühlen." Überall begegne ihm Wut, auch von Menschen, bei denen er das niemals erwartet hätte.

Stratege offenbart Wähler-Wut auf US-Präsident

Als konkretes Beispiel führte James Carville während des Interviews mit Al Hunt ein Treffen beim Kentucky Derby am vergangenen Wochenende an. Dort sprach der Stratege mit Jimmy Williams Jr., dem Präsidenten der Internationalen Gewerkschaft der Maler und verwandter Berufe. Williams habe ihm berichtet, dass die Mehrheit seiner Mitglieder zwar für Donald Trump gestimmt habe, nun aber "echte Käuferreue" empfinde. Der Politik-Experte sieht darin einen breiteren Trend: Auch unter jungen Wählern und in der hispanischen Bevölkerung wachse die Reue über die Wahlentscheidung. Bei Arbeitern aus dem Blue-Collar-Bereich sei dieses Phänomen "ziemlich erheblich".

Verbaler Schlagabtausch zwischen Donald Trump und James Carville

Donald Trump selbst hat James Carville kürzlich für seine kritischen Äußerungen bezüglich Trumps Politik bereits ins Visier genommen. In einem Wutausbruch auf Truth Social im vergangenen Monat bezeichnete der US-Präsident den Strategen als "Spinner" und kritisierte dessen Vorschläge zur Erweiterung des Supreme Court.

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/bos/news.de/stg

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