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Donald Trump: Analyst sieht fortschreitenden Verfall - sein Team weiß Bescheid

Donald Trump zeigt laut einem Politikexperten Anzeichen eines körperlichenund geistigen Verfalls. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke

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  • Politikexperte behauptet, Donald Trump zerfalle geistig und körperlich
  • Trumps Unterstützer wissen darüber Bescheid und überlegen sich einen Nachfolger
  • Trumps Widersprüche über den Iran-Krieg sollen deutlich sein
  • Trump wisse nicht, wie er aus dem Iran-Konflikt herauskommt

Donald Trumps befindet sich in einem fortschreitenden Verfallsprozess – sowohl körperlich als auch geistig. Das ist die zentrale Einschätzung des Politikexperten David Rothkopf, die er im Podcast von "The Daily Beast" darlegte. Das soll seinen Unterstützern bekannt sein. Sein Team rechnet womöglich damit, dass der 79-Jährige nicht mehr lange in seinem Amt bleiben wird.

Politikexperte beschreibt Donald Trumps Zerfall

Der Analyst findet deutliche Worte in Bezug auf Trumps Zustand. "Wir beobachten, wie er sich vor unseren Augen auflöst." Der 79-jährige Trump verliere täglich an Substanz und sei den Anforderungen seines Amtes nicht mehr gewachsen. "Er schwindet. Er versagt. Er schwindet körperlich. Er schwindet geistig. Er kann die Dinge nicht mehr bewältigen", so Rothkopf gegenüber Moderatorin Joanna Coles.

Schlaflose Nächte auf Truth Social

Trumps nächtliche Aktivitäten in den sozialen Medien liefern weitere Anhaltspunkte für Rothkopfs Einschätzung. Allein im April veröffentlichte der Präsident 565 Beiträge auf seiner Plattform Truth Social – durchschnittlich 18 pro Tag, berichtet "The Daily Beast".

Trump "offensichtlich nicht gesund" - Sorge nach Jesus-Foto und Iran-Drohung

Die Inhalte dieses nächtlichen Posting-Marathons reichten von einem KI-generierten Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt, bis hin zu apokalyptischen Drohungen wie "eine ganze Zivilisation wird untergehen". Selbst engste Verbündete des Präsidenten äußerten daraufhin Bedenken, Trump sei "offensichtlich nicht gesund". Das geht so weit, dass offenbar bereits über ein Amtsenthebungsverfahren und einen Ersatz nachgedacht wurde.

Verbündete denken bereits über Trumps Nachfolger nach

Innerhalb der Trump-Anhängerschaft haben offenbar Überlegungen zu möglichen Nachfolgern begonnen. "Man sieht jetzt viele Leute, die sagen: 'Ich muss anfangen, meine Wetten abzusichern. Dieser Mann ist nicht mehr lange für diese Welt'", berichtete Rothkopf. Die Diskussionen drehten sich um Vizepräsident J.D. Vance oder Senator Marco Rubio als potenzielle Alternativen.

Zustimmung des US-Präsidenten im freien Fall

Nicht nur intern schwindet das Vertrauen in den US-Präsidenten. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut einer aktuellen Umfrage von ABC News, Washington Post und Ipsos liegt Trumps Zustimmungsrate bei lediglich 37 Prozent, während 62 Prozent der Befragten seine Arbeit ablehnen. Rothkopf bezeichnete diese Werte als "Desaster".

Besonders der umstrittene Iran-Kurs des Präsidenten belastet seine Popularität massiv. Der Politikexperte verwies auf widersprüchliche Äußerungen Trumps zur Iran-Politik: "Er sagte in einem Interview: 'Ich würde Iran noch einmal machen.' Ich glaube nicht, dass er sich überhaupt erinnert, was er ursprünglich getan hat. Er weiß nicht, wie er aus dem herauskommen soll, was er im Iran tut." Das Weiße Haus wies die Kritik scharf zurück. Sprecher Davis Ingle bezeichnete Rothkopf als "linksextremen Verlierer".

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/ife/news.de/stg

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