Donald Trump als "Mandalorianer": Weißes Haus blamiert sich mit KI-Bild - Netz lacht über "Donald the Hutt"
Trump-Regierung blamiert sich am Star-Wars-Day. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
Von news.de Redakteurin Anika Bube
05.05.2026 10.00
- KI-Post sorgt für Wirbel: Trump als Mandalorianer veröffentlicht
- Peinliche Fehler entdeckt: Falsche Flagge und Helm-Fauxpas
- Netz reagiert gnadenlos: Spott, Memes und scharfe Kritik
Am Star-Wars-Day (4. Mai) hat das Weiße Haus erneut für mächtig Wirbel gesorgt. Auf der Social-Media-Plattform X veröffentlichte die offizielle Regierungsseite ein KI-generiertes Bild, das Donald Trump als Kopfgeldjäger Din Djarin aus der Serie "The Mandalorian" zeigt. An seiner Seite: Grogu. "In einer Galaxie, die Stärke verlangt – Amerika steht bereit. Das ist der Weg. Möge die Macht mit dir sein", lautete die pathetische Bildunterschrift. Kritiker bezeichneten das Werk als typischen "AI slop" – ein abwertender Begriff für minderwertige, offensichtlich computergenerierte Bilder, die das Weiße Haus in letzter Zeit vermehrt verbreitet.
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Elf Streifen und ein Helm-Fauxpas: Donald Trump blamiert sich mit Bild zum Star-Wars-Day
Bei genauerem Hinsehen offenbart das Bild gleich mehrere peinliche Patzer. Die amerikanische Flagge, die Trump in der Hand hält, zeigt lediglich elf rot-weiße Streifen – statt der korrekten 13, die für die ursprünglichen Kolonien stehen. Noch schwerer wiegt für Star-Wars-Fans jedoch ein anderer Fehler: Der US-Präsident trägt den ikonischen Mandalorianer-Helm nicht auf dem Kopf, sondern hält ihn lässig in der anderen Hand. Damit verstößt die Darstellung gegen einen zentralen Grundsatz der Mandalorianer-Kultur. Diese Krieger zeigen traditionell niemals ihr Gesicht in der Öffentlichkeit.
"Donald the Hutt": Das Netz zerreißt Star-Wars-Post des Weißen Hauses
Die Reaktionen auf den Post ließen nicht lange auf sich warten. Nutzer überfluteten die Kommentarspalte mit eigenen KI-Bearbeitungen und verwandelten Trump kurzerhand in den fettleibigen Gangsterboss Jabba the Hutt. "Der einzige Charakter, für den Trump qualifiziert ist", spottete ein Kommentator. Ein anderer tauschte Grogu gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin aus. Auch grundsätzliche Kritik wurde laut. Die Verbindung von Star-Wars-Symbolik mit militärischer Machtdemonstration empfanden viele als befremdlich. "Star-Wars-Zitate zu benutzen, um über militärische Stärke zu sprechen, fühlt sich ein bisschen dystopisch an", schrieb ein Nutzer auf Instagram. Andere warfen dem Weißen Haus vor, Popkultur für politische Zwecke zu missbrauchen. Eine Inszenierung, die eines amerikanischen Präsidenten unwürdig sei.
Nicht der erste Sith-Lord im Weißen Haus
Es ist nicht das erste Mal, dass die Trump-Administration den Star-Wars-Day für sich vereinnahmt. Bereits 2025 sorgte ein ähnlicher Post für Spott: Damals zeigte ein KI-Bild den US-Präsidenten mit rotem Lichtschwert, umgeben von Weißkopfseeadlern.Star-Wars-Legende Mark Hamill, der Luke Skywalker verkörperte, reagierte damals bissig. "Wenn er ein Star-Wars-Fan wäre, sollte er wissen, dass er ein grünes Lichtschwert halten sollte – nicht ein böses rotes", kommentierte der Schauspieler bei "The View". Auf X schrieb er knapp: "Beweis, dass dieser Typ voller Sith ist." Kritiker wiesen zudem auf eine grundlegende Ironie hin: George Lucas habe das Galaktische Imperium als Kritik an Autoritarismus konzipiert – mit Parallelen zur Nixon-Ära und dem Vietnamkrieg.
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