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Annalena Baerbock: Diplomatie fast Nebensache - ihr rotes Kleid sorgt für Wirbel

Annalena Baerbock begeisterte auf ihrer Asien-Reise in einem roten Kleid. Bild: picture alliance/dpa | Carsten Koall

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  • Top-Treffen in Indien: Annalena Baerbock spricht über Weltpolitik
  • Outfit wird zum Gesprächsthema: Rotes Kleid begeistert Social Media
  • Weiterreise nach China: Fokus auf internationale Zusammenarbeit und UN-Reformen

Diplomatie trifft Glamour: Bei ihrer Asien-Mission hat UN-Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock nicht nur politisch Akzente gesetzt, sondern auch modisch für Gesprächsstoff gesorgt. Ende April reiste die frühere Außenministerin nach Indien. Dort traf sie am 28. April auf hochrangige Regierungsvertreter, darunter Außenminister Subrahmanyam Jaishankar.

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Im Gespräch mit Jaishankar ging es um zentrale globale Herausforderungen. Wie Baerbock auf der Social-Media-Plattform X mitteilte, diskutierten beide "aktuelle geopolitische Entwicklungen, Herausforderungen und Konflikte, die Nachhaltigkeitsziele, die Klimakrise und Künstliche Intelligenz sowie die Bedeutung der UN80-Reformen und den Auswahlprozess für den nächsten Generalsekretär". Baerbock dankte Indien zudem für sein "beständiges Engagement für den Multilateralismus und die Unterstützung der Vereinten Nationen".

Doch nicht nur die politischen Inhalte sorgten für Gesprächsstoff. Bei ihrem Treffen erschien Baerbock in einem roten Kleid und traf damit offenbar genau den Geschmack vieler Nutzer in den sozialen Netzwerken. In der Kommentarspalte war von "Twinning" und einem "gut abgestimmten Outfit" die Rede. Ein deutschsprachiger Instagram-Nutzer schrieb: "Und schon wieder bewundere ich diese Frau." Andere merkten an, dass Gastgeber und Gast idealerweise farblich harmonieren sollten.

Asien-Reise von Annalena Baerbock im Zeichen der Weltordnung

Nach ihrem Aufenthalt in Indien setzte Baerbock ihre Reise nach China fort. Ihr Ziel: die internationale Zusammenarbeit stärken. Auf Instagram erklärte sie: "Von Indien nach China! Zwei Reisen mit demselben Ziel: die UN-Charta und die internationale Ordnung gemeinsam aufrechtzuerhalten." Gerade in herausfordernden Zeiten brauche es starke Partner, um offen über den Druck auf die internationale Ordnung zu sprechen.

In beiden Ländern traf Baerbock zudem die jeweiligen UN-Länderteams. Diese setzen Beschlüsse aus New York in konkrete Maßnahmen um – etwa in den Bereichen Klimaschutz, Geschlechtergleichstellung und Bildung.

Vom Auswärtigen Amt an die UN-Spitze

Baerbock war von Dezember 2021 bis Mai 2025 deutsche Außenministerin. Am 2. Juni 2025 wurde sie zur Präsidentin der 80. UN-Generalversammlung gewählt.

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/bos/news.de

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