Donald Trump: Die nächste Frau lässt Trump sitzen - das sah er nicht kommen
Donald Trumps Ukraine-Botschafterin räumt ihren Posten. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Suzanne Plunkett
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
30.04.2026 08.37
- Donald Trump angeblich der Grund für das Aus von Ukraine-Botschafterin
- Trump durchkreuzt Davis-Nominierung für Zypern
- Ex-Botschafterin kandidiert gegen Trump-Republikaner
Die amtierende US-Botschafterin in der Ukraine, Julie Davis, gibt ihren Posten auf. In den kommenden Wochen wird sie Kiew verlassen, nachdem sie erst vor rund einem Jahr die Nachfolge von Bridget Brink angetreten hatte. Damit verliert die Trump-Regierung innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal ihre diplomatische Vertretung in dem vom Krieg gebeutelten Land.
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Donald Trump angeblich der Grund für das Aus von Ukraine-Botschafterin
Laut Informationen der "Financial Times", die sich auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, habe Davis ihren Rückzug aus Unzufriedenheit mit Trumps mangelnder Unterstützung für die Ukraine vollzogen.
Das Außenministerium weist diese Darstellung in Form von Sprecher Tommy Pigott jedoch zurück. Davis sei eine verlässliche Verfechterin der Bemühungen der Trump-Regierung gewesen, einen dauerhaften Frieden zwischen Russland und der Ukraine herbeizuführen. Sie werde bis zu ihrem offiziellen Ausscheiden im Juni 2026 weiterhin "stolz die Politik des Präsidenten vorantreiben", erklärte das Ministerium.
Trump durchkreuzt Davis-Nominierung für Zypern
Ursprünglich sollte Davis einen ganz anderen diplomatischen Posten bekleiden. US-Präsident Joe Biden hatte sie für die Position der US-Botschafterin auf Zypern nominiert, eine Akkreditierung, die formal noch immer besteht. Doch diese Pläne zerschlugen sich unerwartet.
- Angeblich musste Davis aus Medienberichtenerfahren, dass Donald Trump den republikanischen Großspender John Breslow für den Botschafterposten auf Zypern vorgesehen hatte.
- Diese Entwicklung soll sie völlig unvorbereitet getroffen haben, berichteten US-Medien damals einstimmig.
- Statt den Posten im Mittelmeer anzutreten, übernahm sie im April 2025 die Vertretung in Kiew.
- Nach ihrem Weggang aus der ukrainischen Hauptstadt wird Davis nun jedoch nicht etwa nach Zypern wechseln. Angeblich plant die Diplomatin, ihre gesamte Laufbahn zu beenden.
- Damit endet eine dreißigjährige Karriere im Dienst des US-Außenministeriums.
Ex-Botschafterin kandidiert gegen Trump-Republikaner
Bridget Brink, die Davis im April 2025 als Botschafterin ablöste, hatte zuvor drei Jahre lang den Posten in der Ukraine inne. Ihr Rücktritt erfolgte aus einer ungewöhnlichen Mischung persönlicher und politischer Beweggründe, wie drei Quellen gegenüber "CBS News" berichteten. Darunter fielen auch Personalkürzungen bei der US-Entwicklungsbehörde.
Brink äußerte damals ihre Opposition gegen den Druck, den die Trump-Regierung auf die Ukraine ausübte, während sie Russland gleichzeitig verschonte. Mittlerweile hat die ehemalige Diplomatin eine neue politische Laufbahn eingeschlagen und bewirbt sich für das US-Repräsentantenhaus - als Kandidatin der Demokratischen Partei.
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